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Lektorate

Lektorate, Korrekturlesen etc. – Wofür braucht man den Beruf des Lektors eigentlich? Die Muttersprache auch schriftlich anzuwenden, erscheint oft wie die leichteste Aufgabe der Welt. Doch der Eindruck täuscht!

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Sie sind auf ein Unternehmen aufmerksam geworden und beschließen, Kontakt aufzunehmen. Nach erfolgversprechenden Telefonaten lässt Ihr potenzieller Partner Ihnen ein erstes Exposé zukommen. Mit Interesse gehen Sie die schriftliche Vorstellung durch – und stellen fest, dass sie einige Rechtschreibfehler und holprige Formulierungen enthält.

Die Professionalität leidet deutlich unter stark fehlerhaften Texten, und vermutlich werden Sie von diesem Geschäftspartner nun eher Abstand nehmen.

Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein: Sie versenden fehlerhafte Texte und stehen dadurch Ihrer Karriere selbst im Weg. Wir verraten Ihnen, was ein Lektorat alles kann und wie vielfältig Sie es nutzen können!

Warum fehlerhafte Dokumente einem Unternehmen schaden

Schriftliche Dokumente sind oft der erste ernsthafte Kontakt zu möglichen neuen Partnern. Umso wichtiger ist es, dass sie das Unternehmen perfekt repräsentieren. Sprachliche Fehler stehen dem im Weg und wecken den Eindruck, Sie hätten sich keine Mühe gegeben.

Die Tatsache, dass der Verfasser den Text mit Begeisterung geschrieben hat, ist übrigens kein Garant, dass ein solcher Fauxpas vermieden wird. Denn Enthusiasmus allein schützt nicht vor mangelndem Sprachgefühl. Die gute Nachricht: Mit einem professionellen Lektorat können Sie Ihr Unternehmen optimal präsentieren!

Schreiben kann doch jeder?!

Das gilt nur bedingt. Selbst Menschen, die viel schreiben, sind nicht gegen alle Tücken der Sprachregeln gefeit. Zum Beispiel folgt „Wir setzen neue Standarts im Kundenmanagement“ zwar der Aussprache, aber nicht der Rechtschreibung. Hier wollte sich offensichtlich jemand etwas auf die Fahne (Standarte) schreiben, anstatt sich an die Standardisierungen zu halten… Sie sehen schon: Es ist kompliziert!

Gelegentliche Verwirrung ist kein Wunder, schließlich haben diverse Rechtschreibreformen einiges durcheinandergebracht. Das ist aber letztendlich keine Entschuldigung für fehlerhafte Texte.

Auch der Blick auf den eigenen Text ist ein nicht zu unterschätzender Faktor: Wer sich intensiv mit der eigenen Arbeit beschäftigt, übersieht früher oder später kleine Fehler. Das passiert unter anderem oft bei Masterarbeiten, Dissertationen oder sonstigen Abschlussarbeiten. Man kann deshalb nur davon profitieren, eine außenstehende Person Korrektur lesen zu lassen.

Lesen kann doch jeder?!

Auch das stimmt leider nicht ganz. (Korrektur-)Lesen erfordert neben exzellenter Kenntnis einer Sprache und ihrer Regeln ebenso ein sehr gutes Sprachgefühl. Außerdem ist meist eine gewisse Fachkenntnis nötig, schließlich müssen sowohl Fachbegriffe als auch Zusammenhänge bekannt sein und überprüft werden.

Das Sprachgefühl spielt auch dann eine Rolle, wenn es um das Erkennen sprachlicher Besonderheiten geht. Dazu zählen unter anderem Dialektwörter: In Österreich sagt man „Jänner“ statt Januar oder „(Schlag-)Obers“ statt Sahne. Je nach Herkunft des Lesers können solche länderspezifischen Begriffe durchaus Verständnisprobleme hervorrufen.

Der Leser findet einen Text grundsätzlich dann gut, wenn er sich persönlich in seiner Sprache angesprochen fühlt. Das heißt: Einer britischen Zielgruppe wird es zum Beispiel nicht gefallen, statt „colour“ die amerikanische Schreibweise „color“ zu lesen.

Auch ganze Ausdrücke können je nach Land verschieden sein: Ein Automechaniker ist in den USA ein „auto mechanic“, in England ein „car mechanic“ und in Australien ein „motor mechanic“. Und sogenannte „false friends“ können sogar das Verständnis beeinträchtigen: Ein englischer Muttersprachler versteht unter „Handy“ nicht „Smartphone“, sondern „praktisch, nützlich“.

Dafür gibt es doch eine Korrekturfunktion?!

Ja, die gibt es und sie entdeckt viele Fehler – viele, aber nicht alle. Wer allzu schnell tippt, macht zum Beispiel oft aus einem „und“ versehentlich ein „du“. Die Word-Autokorrektur erkennt darin keinen Fehler, schließlich handelt es sich um ein korrekt geschriebenes Wort. Ein Satz wie „Du dann gingen wir ins Kino“ wird vom Korrekturprogramm nicht als falsch erkannt. Sich auf die automatische Verbesserung zu verlassen, ist also eher kurzsichtig, denn auch ihr entgehen so manche Fehler.

Unser professionelles Lektorat für Ihren professionellen Auftritt

Diese und viele weitere sprachliche Fallstricke spüren wir in Ihren Texten auf und beheben sie. Dabei achten wir ganz besonders auf
  • Rechtschreibung (richtige Schreibweise der Wörter)
  • Interpunktion (richtige Verwendung der Satzzeichen)
  • Grammatik (korrekte Gliederung sprachlicher Einheiten)

Lektorat bedeutet aber auch, dass auf logische, sachliche und stilistische Fehler geachtet wird. Wir erkennen derartige Fehler und korrigieren Sie in Absprache mit Ihnen. So wird Ihr Text nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich perfekt.

Unser Team aus hochqualifizierten Germanisten und Fremdsprachenexperten ist bestens auf all diese Tücken vorbereitet und verleiht Ihren deutschen und fremdsprachigen Texten gerne ein professionelles Erscheinungsbild. Damit garantieren wir den professionellen Auftritt Ihres Unternehmens.

Dabei spielt die Art des Dokuments natürlich keine Rolle. Wir korrigieren

  • Mitglieder- oder Kundenzeitungen
  • Verkaufsfolder
  • Geschäftsberichte
  • Pressemitteilungen
  • Homepages
  • E-Books
  • Salesletter

Wir lieben Sprachen – senden Sie uns gerne Ihre Anfrage!

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