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28.05.2015
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Lokalisierung vs. Kulturalisierung: Wie? Was? Wo?

Im Grunde genommen ist es vollkommen unerheblich, aus welcher Branche ein Unternehmen stammt: Wer es schafft, das Angebot über die Ländergrenzen hinaus hin zu einem internationalen Publikum zu transportieren, kann den Umsatz und die Gewinne schlagartig maximieren – vorausgesetzt, die Verantwortlichen sind sich bewusst, welche Schritte hierbei wichtig sind. Reine Übersetzungen sind längst nicht alles.  Wichtig ist, dass:

  • Die Inhalte richtig und professionell übersetzt werden und (ganz wichtig) kulturelle Sprachunterschiede auch innerhalb eines Ziellandes, wie Dialekte und Slang, aufgegriffen werden.
  • Der Markt bekannt ist und die Nachfrage nach den eigenen Produkten und Dienstleistungen geklärt werden konnte (so macht es beispielsweise wenig Sinn, etwas anzubieten, das keine Nachfrage besitzt).
  • Nicht nur von der Unternehmenszentrale aus gearbeitet wird, sondern lokale Mitarbeiter vor Ort postiert werden.

All diese drei Dinge sind ganz besonders wichtig, wenn es im ersten Schritt um die Lokalisierung und im zweiten Schritt auch um die Kulturalisierung des Unternehmensangebots für das Ausland geht.

MIT DER PERFEKTEN ÜBERSETZUNG DER UNTERNEHMENSINHALTE FÄNGT ALLES AN


Wie man es auch drehen und wenden mag: Um eine professionelle Übersetzung der Unternehmensinhalte, wie Webseitentexte, Bedienungsanleitungen oder Marketingmaterial, kommt niemand herum. Es ist unmöglich erfolgreich zu sein, wenn die neue Zielgruppe nicht weiß, um was für ein Produkt oder Dienstleistung es sich handelt, wie es bedient wird oder weiterführende Informationen (aufgrund von Sprachbarrieren) nicht bekannt sind.

Entscheidend ist hier, dass dabei vor allem auch Sprachunterschiede innerhalb eines Landes Berücksichtigung finden. So existieren in China beispielsweise gleich zahlreiche verschiedene Dialekte, die allesamt unterschiedliche Wörter nutzen – viele Unternehmen sind hier bereits gescheitert.

DIE MARKTANALYSE ZEIGT DAS POTENZIAL DES SCHRITTS IN DAS AUSLAND

Wenn Kunde X Produkt Y anwendet wird dafür Bedürfnis Z gestillt – aufs Einfachste heruntergebrochen, ist das das Ziel. Die Frage ist jedoch: Hat Kunde X tatsächlich Bedürfnis Z, dass ich (als Unternehmen) mit meinem Produkt Y stillen kann? Um das zu beantworten ist eine tiefgreifende Marktanalyse wichtig. Hierbei wird jedoch nicht nur die Nachfrage nach dem Angebot untersucht – auch rechtliche Besonderheiten oder Kaufverhalten (wo kauft der Kunde?) werden analysiert. Denn besonders, wenn Sie es auf einen anderen Kontinent abgesehen haben, können die Unterschiede gravierend sein.

DIE LOKALEN MITARBEITER MACHEN DIE LOKALISIERUNG ZUR KULTURALISIERUNG

Während die ersten beiden Punkte zuvor wichtig waren, steht und fällt die Internationalisierung des Angebots mit den lokalen Mitarbeitern vor Ort. Es ist schwer, den Kunden zu verstehen, wenn man Tausende Kilometer entfernt sitzt – echtes Feedback erhalten Unternehmen nur durch das direkte Gespräch mit den Kunden. Und diese Gespräche erfolgen über die Mitarbeiter, die im Zielland sitzen. Sie fördern den Austausch mit den Kunden, können Ihre Bedürfnisse besser verstehen (vielleicht auch, weil Ihre Mitarbeiter dieselben Bedürfnisse haben und die Anforderungen der Kunden besser nachvollziehen können) und stärken so die Kundenbindung. Das ist für Unternehmen ohne lokale Mitarbeiter unmöglich – auch ein Grund, warum so viele Unternehmen scheitern:

  • Die Internationalisierung erfolgt häufig in standardisierten Bahnen.
  • Eine Lokalisierung des Angebots erfolgt ohne Berücksichtigung der kulturellen Besonderheiten.
  • Die Kulturalisierung der Inhalte ist ohne lokale Mitarbeiter nicht möglich – wird jedoch häufig aus Kostengründen beiseite geschoben.

 

Erst, wenn es Unternehmen schaffen von der Lokalisierung den Sprung zur Kulturalisierung zu machen, kann die gesamte Internationalisierung des Angebots erfolgreich sein. Denn ohne die Berücksichtigung kultureller Besonderheiten bleibt die Strategie einfallslos und ohne echten Bezug zur Zielgruppe. Ein Problem, dass sich durch die Umsetzung der oben genannten Punkte umgehen lässt.

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