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Aktuelles im Detail

Mehrsprachige SEO

Mehrsprachige SEO mit WordPress, Yoast SEO und WPML

Läuft Ihre Webseite auf WordPress, so empfiehlt sich die Kombination Yoast SEO + WPML, um die Übersetzung umzusetzen. Dies ist ein Leitfaden, der Ihnen und Ihrer Übersetzungsagentur behilflich sein soll, hochwertige mehrsprachige SEO mit WordPress zu implementieren.

SEO Best Practices für mehrsprachige Webseiten

Nun möchten wir Ihnen ein paar Best Practice SEO Lösungen für mehrsprachige Wordpress Webseiten vorstellen. Hierbei sollten Sie fünf grundlegende, wichtige Fakten beachten:

  • Google muss verstehen, worum es auf Ihrer Website geht
  • Google muss die Struktur Ihrer Website verstehen
  • Google muss den Sinn jeder Seite verstehen
  • Google will wissen, in welcher Sprache die verschiedenen Seiten gehalten sind
  • Google will wissen, was die Übersetzung von was ist

Wenn Sie also gute SEO auf mehrsprachigen Webseiten betreiben möchten, sollten Sie diese 5 Punkte stets im Hinterkopf behalten.

Machen Sie es Google möglichst einfach, die verwendete Sprache zu erkennen. Stellen Sie sicher, dass alle Inhalte auf Ihrer Internetseite übersetzt sind, inklusive Theme und Texten, die durch andere Plugins entstehen.

Um Google zu erklären, welche Sprache Sie verwenden und für welche Landsleute diese Webseite gedacht ist, können Sie sogenannte Hreflang Tags benutzen. Diese Links erklären Google, welche Übersetzungen für eine Seite existieren. Auf diese Weise erkennt Google, was die Übersetzung wovon ist, was der Suchmaschine einen Überblick über die komplette Seitenstruktur gibt. So erkennt Google, dass es sich um eine einzige Seite mit übersetztem Content handelt. Dies kann sich auch positiv auf Ihre Platzierungen in der Google-Suche auswirken.

Das richtige Setup wählen: Domains und Sprachen

Am Einfachsten ist es, wenn Sie verschiedene Sprachverzeichnisse erstellen, also zum Beispiel „white-strawberries.com/en/“ für die englische Version der Webseite. So haben Sie zwar keine SEO-optimierten Domains, aber liefern Google dennoch wichtige Informationen über die verwendete Sprache in der URL. Das Wordpress PlugIn WPML liefert Google zusätzlich die Information, dass die Domain Englisch ist.

Sie können zudem, wenn Sie nach Ländern und nicht nach Sprachen differenzieren, von ccTLDs, also Country Code Top Level Domains, profitieren, also wenn Sie beispielsweise jeweils „weiße-erdbeeren.de“ und „weiße-erdbeeren.at“ für Deutschland und Österreich etablieren. Dies gibt in den jeweiligen Ländern nochmal einen Ranking-Bonus. Die klare Ländertrennung führt zudem in der Regel zu besseren Konversionsraten. Allerdings ist diese Lösung teurer und erfordert mehr Infrastruktur.

In beiden Fällen nutzen Sie hreflang-Attribute, um Google zu verstehen zu geben, welche Domain für welche Sprache und welches Land vorgesehen ist.

Wie man Mehrsprachigkeit für eine WordPress-Webseite perfekt umsetzt

Für die perfekte SEO Optimierung Ihrer WordPress-Webseite gilt: Optimieren Sie jede Seite in jeder Sprache, als würden Sie komplett verschiedene Seiten behandeln. Je mehr Information Sie Google preisgeben, umso besser kann die Suchmaschine verstehen, worum es auf Ihrer Seite geht, und schickt Ihnen demnach relevanten Traffic. 

 

Ampelsystem bei Yoast SEO

 

Um die einzelnen Seiten zu optimieren, empfiehlt sich das WordPress Plugin Yoast SEO. Dieses Plugin hilft Ihnen dabei, Ihre Inhalte ganz einfach und intuitiv mit einem praktischen Ampelsystem für Google zu optimieren, auch in verschiedenen Sprachen.

In Kombination mit WPML ist Yoast SEO ein perfektes Tool zur Umsetzung einer mehrsprachigen und suchmaschinenoptimierten Webseite.

Übersetzen von globalen SEO Texten

Das Plugin Yoast SEO erlaubt es Ihnen, Texte einzugeben, die für die Homepage selbst und als Template für die ganze Webseite gelten. Navigieren Sie von Ihrem WordPress Dashboard zu „SEO“ à „Titel und Metas“ à „Homepage“, um den Titel und eine Meta Beschreibung für die Startseite einzugeben. Navigieren Sie anschließend zu „WPML“ à „String Translation“, um den Snippet in andere Sprachen zu übersetzen.

 

Plugin Yoast SEO

 

Der String Translation Screen enthält alle Texte, die nicht zu einem spezifischen Post oder einer speziellen Seite gehören. Alle Yoast SEO Admin Texte finden Sie unter dem Punkt „admin_texts_wpseo_titles“.

Klicken Sie auf den „Übersetzen“ Link neben den Texten, die Sie übersetzen möchten, geben Sie die Übersetzung ein und setzen Sie einen Haken bei „Übersetzung ist vollständig“. Vergessen Sie nicht, zu speichern.

Um die Übersetzungen müssen Sie sich hier natürlich nicht selbst kümmern, diesen Teil sollte eine professionelle Agentur übernehmen, die mit Muttersprachlern Ihres Ziellandes zusammenarbeitet. So kann sichergestellt werden, dass die Keywords richtig übersetzt werden.

Übersetzen von SEO-Attributen auf Seiten und Beiträgen

Yoast SEO stellt Ihnen eine Meta Box im Backend auf jeder Seite und jedem Beitrag zur Verfügung. Hier können Sie den Title Tag, die Meta Description und das Fokus-Stichwort für jede Seite separat kontrollieren.

Da WPML verschiedene Seiten für jede Sprache benutzt, können Sie die SEO-Attribute überall individuell einstellen.

SprachenboxSie können auswählen, in welcher Sprache Sie die Meta Beschreibung, Slug, das Fokus-Stichwort und den SEO-Titel eingegeben haben. Um die Seite zu übersetzen, klicken Sie auf das + Icon (für Übersetzung hinzufügen) in der Sprachenbox (auf der rechten Seite). Die neu hinzugefügte Übersetzung hat ihre eigene Seite. Als solche braucht sie ihre eigenen SEO-Attribute, Inhalte und Custom Fields.

Da Yoast SEO und WPML voll miteinander kompatibel sind, weiß WPML, wie es die verschiedenen SEO-Attribute zu behandeln hat, wenn Sie Ihre Inhalte übersetzen. Um Ihnen Arbeit zu ersparen, synchronisiert WPML automatisch die „non text“ Felder und lässt Sie die Textfelder selbst übersetzen, ohne Sie vom originalen Content abhängig zu machen.

Das bedeutet, dass wenn Sie Änderungen an den Einstellungen in der Standardsprache vornehmen, diese automatisch auf alle anderen Sprachen angewendet werden. Sie müssen also nicht dieselben Änderungen in allen Sprachen vornehmen. 

WPML informiert Google über die Sprache und vorhandene Übersetzungen

Wenn es um Google geht, ist Kontext extrem wichtig. Zwar sind die Algorithmen sehr schlau, aber es ist immer klug, die komplette Sprachinformation im Content der Seite zu inkludieren, sodass Google nicht raten muss.

WPML inkludiert folgende wichtige Informationen auf jeder Seite:

  • Die Sprache der Seite
  • Links zu den Übersetzungen zur Seite

WPML macht dies automatisch, Sie müssen nichts weiter tun. Wenn Sie sich den Quelltext einer beliebigen Seite ansehen, sehen Sie im Header das HREFLANG-Attribut, zum Beispiel

<link rel="alternate" hreflang="de-DE" href="https://www.beispiel.com/uebersetzungen/" />
<link rel="alternate" hreflang="en-US" href="https://www.beispiel.com/en/translations/" />

Wenn Sie Google mitteilen wollen, dass Ihr Content für ein anderes Land bestimmt ist, können Sie auch andere Google Locales für jede Sprache setzen. Hierfür gehen Sie zu WPML à Sprachen und klicken auf den „Sprachen bearbeiten“ Link unter dem Punkt Sprachen der Seite.

 

Sprachen bearbeiten

Google und maschinelle Übersetzungen

Zwar bietet Ihnen Google einen maschinellen Übersetzer an, der zwar für einzelne Wörter sinnvoll sein mag, aber für komplette Webseitenübersetzungen unbrauchbar ist. Auch ist Google Translate zwar kostenlos, aber hier sparen Sie definitiv am falschen Ende.

 

using Google Translate like a boss

 

Der Grund dafür ist nicht nur, dass sich das, was der maschinelle Übersetzer produziert, für einen Muttersprachler meist ziemlich holprig oder gar unlogisch anhört. Vor allem sollten Sie davon Abstand nehmen, weil es sich aus Sicht des Google Algorithmus um eine Manipulation handelt.

Der Google Übersetzer zieht sein Wissen selbst aus Milliarden von indexierten Websites. Google liebt Webseiten, die von richtigen Menschen, bevorzugterweise natürlich von professionellen Übersetzern, übersetzt wurden. Google sieht sich an, wie zwei identische Inhalte in verschiedenen Sprachen dargestellt werden, bricht diese Informationen dann in Sätze und Wörter auf und bastelt sich daraus ein riesiges eigenes Wörterbuch. Insofern trägt jeder, der seine Webseite übersetzt, zu diesem Wissen bei.

Was Google allerdings abstraft, ist, wenn man die maschinelle Übersetzung als eigenen Content ausgibt. In diesem Fall wirft Google Ihren Content mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Suchindex raus – im schlimmsten Fall die ganze Webseite. Wenn nicht, werden die maschinell übersetzten Seiten trotzdem keine guten Platzierungen in den Suchergebnissen erreichen.

Der Algorithmus von Google ist für viele ein Rätsel, allerdings ist er relativ logisch: Suchanfragen sollen mit den bestmöglichen Ergebnissen bedient werden. Sie müssen also eigentlich nur auf Qualität setzen, um Ihr Ranking zu verbessern – und das natürlich in allen Sprachen, in die Sie Ihre Webseite übersetzt haben. Der erste Schritt ist natürlich die Optimierung der Seite in Ihrer Muttersprache. Anschließend kümmern Sie sich erst um die weiteren Sprachen. Vergessen Sie nicht, dass auch SEO-Attribute und Theme-Texte übersetzt werden müssen!


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