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Berufswunsch Übersetzer

Berufswunsch Übersetzer: Die besten Tipps für junge Sprachbegeisterte

Schon in der Schulzeit kristallisieren sich oftmals die Berufswünsche heraus. Viele junge Sprachbegeisterte, denen Vokabeln und Grammatik Spaß machen, interessieren sich daher für den Beruf des Übersetzers. Kein Wunder, wer träumt denn nicht davon, damit angeben zu können, einen großen Bestseller übersetzt zu haben? Damit sich der Berufswunsch auch in die Berufsrealität verwandeln kann, möchten wir jungen Linguisten und ihren Eltern einige nützliche Tipps mit auf den Weg geben.

Austauschprogramme absolvieren

Der beste Weg, um eine Sprache zu lernen, ist eindeutig die Konfrontation damit. Je geläufiger die Sprache wird und je häufiger sie im Alltag verwendet wird, umso intuitiver und besser beherrscht man sie. Eine gute Möglichkeit für junge Linguisten ist daher, sie ein Austauschprogramm absolvieren zu lassen. Dieses ist eine wunderbare Möglichkeit, um die Sprache und eine fremde Kultur kennenzulernen und Freundschaften zu schließen, die ein Leben lang halten können. Wenn Sie Ihr Kind ein Austauschprogramm absolvieren lassen, ermutigen Sie es, im fremden Land auf Gleichaltrige zuzugehen und die Sprache aktiv zu verwenden.

Filme in Originalsprache

Nicht jede Familie hat das Geld für ein Austauschprogramm. Das soll aber nicht heißen, dass angehende Übersetzer aus diesen Familien nicht auch gute Chancen haben, ihre Sprachkenntnisse aufzubessern. Eine Möglichkeit, die gesprochene Sprache mitzuerleben, ist durch Filme, die nicht in der synchronisierten Version, sondern in Originalsprache angesehen werden. Gerade Teenager lernen durch Filme und Serien meist besser Englisch als in der Schule. Warum sollte diese Technik dann nicht auch mit Französisch, Italienisch oder anderen Sprachen funktionieren?

Wenn es gerade am Anfang schwerfällt, der Handlung zu folgen, können Sie bei DVDs und Streamingportalen wie Netflix Untertitel einblenden lassen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an den Sprachfluss und kann die Untertitel jederzeit wieder weglassen.

Fremdsprachige Bücher

Selbst, wenn es mittlerweile als veraltet gilt, aus Wörterbüchern und dicken Grammatikwälzern zu lernen, sollten Bücher dennoch nicht in Vergessenheit geraten. Jugendliche, die sich für den Beruf eines Übersetzers interessieren, bringen meist ohnehin eine grundlegende Leidenschaft fürs Lesen mit – warum sie also nicht für fremdsprachige Bücher begeistern? Gerade für den Einstieg eignen sich Bücher, die bereits auf Deutsch gelesen wurden, sehr gut, da die Jugendlichen die Handlung schon kennen und weniger Probleme haben, derselben zu folgen. Außerdem können sie so die Sprachen vergleichen und nachsehen, wie bestimmte Redewendungen übersetzt wurden.

Sprach-Tandems

Ein Tandem-Partner ist eine wunderbare Möglichkeit, um mit anderen Muttersprachlern in Kontakt zu treten und voneinander zu lernen. Viele Universitäten, aber auch Schulen bieten Tandem-Programme an. Informieren Sie sich doch einmal darüber. Tandems sind für alle Beteiligten kostenlos, haben aber einen hohen Lerneffekt für beide Seiten. Im Gegensatz zum normalen Sprachunterricht in der Schule können die Lernenden hier auch über Themen sprechen, die sie persönlich interessieren. So können sie selbst zu Wort kommen und die Sprache durch den regelmäßigen Gebrauch verinnerlichen.

Da es oftmals auch schwerfällt, einen solchen Tandem-Partner in der Umgebung zu finden, gibt es dank moderner Technik auch andere Möglichkeiten dazu. Zum Beispiel gibt es eine praktische App namens „Tandem“, die verschiedenste Menschen auf der ganzen Welt verbindet. Mit diesen tritt man über Videotelefonie in Kontakt und kann sich auf diese Weise miteinander austauschen. Auch Online Chats und Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. sind tolle Möglichkeiten, mit Anderssprachigen in Kontakt zu treten und Freundschaften zu schließen.

Junge Menschen, die sich für Sprachen interessieren, sollten bestmöglich gefördert werden, damit der Berufswunsch zum Übersetzer bald Realität werden kann. Wenn die Leidenschaft für die Sprache vorhanden ist, sind die wichtigsten Schritte ohnehin schon getan. Nun gilt es nur noch, zu üben und vor allem die Begeisterung weiter aufrecht zu erhalten. Denn nur so können junge Linguisten ihr Sprachtalent bestmöglich fördern und nutzen.


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