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Tipps wie Sie bessere Texte schreiben

5 Tipps, wie Sie bessere Texte schreiben

Manche Menschen scheinen eine natürliche Begabung dafür zu besitzen, andere mit ihren Texten in den Bann zu ziehen. Aber auch, wenn Sie diese Eigenschaft scheinbar nicht in der genetischen Lotterie gewonnen haben, gibt es keinen Grund zu verzweifeln. Bessere Texte schreiben können Sie nämlich lernen. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.

Finden Sie Ihren eigenen Stil

Viele angehende Schriftsteller machen einen großen Fehler: Sie versuchen, bewusst oder unbewusst, andere zu imitieren. Sie schreiben ab oder ahmen nach, andere bemühen sich krampfhaft um eine möglichst neutrale Schreibe. Und genau das ist ein großer Fehler, denn indem Sie Ihren eigenen Stil unterdrücken, nehmen Sie den Lesern die Möglichkeit, Ihre Texte genial zu finden, weil sie von Ihnen sind.

Nur, wenn Sie selber mit Begeisterung schreiben, können Sie auch Ihre Leser begeistern. Also verzichten Sie getrost auf die aufgesetzte monotone Schreibweise, wenn Ihnen mehr danach ist, mit einem lockeren Text Schwung in die Sache zu bringen. Und wenn viel Pathos nichts für Sie ist, zwingen Sie sich nicht dazu – eine leidenschaftslos beschriebene Blumenwiese wird Ihren Lesern vor dem inneren Auge farblos erscheinen.

Schreiben Sie anschaulich

Was macht einen Roman besonders gut? Wenn Sie darüber nachdenken, fallen Ihnen sicher zunächst die Schriftstücke ein, die Sie nicht nur gelesen haben, sondern an denen Sie als Leser Anteil nehmen konnten. Leser wollen nicht nur lesen, sie wollen sehen, schmecken, riechen, hören und denken. Die Kunst liegt darin, so zu schreiben, dass Sie mit Ihren Worten die nötigen Bilder in den Kopf Ihrer Leser projizieren. Je besser Sie seine Sinne mit Ihren Worten ansprechen, umso besser wird das funktionieren.

Probieren Sie es doch mit einem kleinen Experiment – setzen Sie sich zum Beispiel einmal in ein volles Café und beobachten Sie die Atmosphäre: Was riechen, hören, sehen und fühlen Sie in diesem Moment? Halten Sie diese Dinge so gut wie möglich schriftlich fest.

Verzichten Sie auf Floskeln

Trennen Sie sich von abgenutzten Floskeln und Sprachbildern, die man schon tausendmal gehört hat – sie langweilen die Leser. Ebenso wie kein Personaler mehr eine Bewerbung, die mit den Worten „Hiermit bewerbe ich mich als XY“ beginnt, lesen möchte, möchte ein Leser eines fesselnden Textes noch etwas von einer „inneren Göttin“ wissen, die „mit schlafwandlerischer Sicherheit“ agiert, anstatt beherzt zuzupacken. Schreiben Sie so, wie Sie sich auch im Alltag ausdrücken würden. Das macht Sie sympathischer und Ihre Texte besser lesbar.

Experimentieren Sie

Viele Schreiberlinge machen einen elementaren Fehler: Sie schreiben immer aus derselben Perspektive, in derselben Zeitform und im selben Genre. Dass Sie Ihre Texte auf diese Weise schwer weiterentwickeln können und stattdessen auf der Stelle treten, dürfte auf der Hand liegen. Trauen Sie sich ruhig, ein wenig zu experimentieren. Wechseln Sie zum Beispiel von der Ich-Erzählung zu einem universellen Erzählstil oder probieren Sie auch mal, ein Gedicht statt der üblichen Prosa zu schreiben. Wer weiß, vielleicht finden Sie auf diese Weise ja auch heraus, dass Ihnen Krimis mehr liegen als romantische Komödien? Also wagen Sie sich auf unbekanntes Terrain!

Üben, üben, üben

Der wohl wichtigste Punkt beim Schreiben ist: Bleiben Sie am Ball. Schiller hat seine berühmten Räuber auch nicht in zehn Minuten geschrieben. Nehmen Sie sich Zeit, Ihren eigenen Stil zu entwickeln und probieren Sie verschiedene Dinge aus. Lesen Sie auch immer wieder Ihre alten Texte und vergleichen Sie sie mit den neuen – in der Regel werden Sie feststellen, dass Sie große Fortschritte gemacht haben.

Das Schreiben fesselnder Texte scheint manchen sprichwörtlich im Blut zu liegen, andere tun sich deutlich schwerer, ihre Gedanken in Worte zu fassen. Wenn Sie sich zur letzten Gruppe zählen, seien Sie unbesorgt – oft sind es Kleinigkeiten, mit denen Sie Ihre Texte verbessern können. Unsere Tipps sind schon ein guter Anfang.


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