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Beglaubigte Übersetzungen

Beglaubigte Übersetzung
Eine beglaubigte Übersetzung ist immer dann erforderlich, wenn das Dokument bei einer Behörde vorgelegt werden soll. Diese Art der Übersetzung ist deshalb auch ein Teilbereich der juristischen Übersetzungen.

Entscheidend dabei ist, dass die Übersetzung wortgetreu und (rechts-)verbindlich erfolgt. Deshalb dürfen solche Übersetzungen auch nur von speziell zugelassenen Übersetzern angefertigt werden. Beauftragen Sie dafür auf gar keinen Fall einen einfachen Übersetzer, da diese Übersetzung nicht anerkannt würde und Sie zusätzlichen Aufwand und Kosten hätten.

Ein ermächtigter Übersetzer wird durch das Justizministerium ernannt und gerichtlich vereidigt. Ähnlich wie ein Notar bestätigt er die detailgetreue Übersetzung mit seiner Unterschrift und seinem Stempel. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine notarielle Beurkundung.

So sparen Sie bei einer beglaubigten Übersetzung Kosten

Ermächtigte Übersetzer arbeiten in der Regel für einen höheren Preis, das heißt, Sie müssen hier mit höheren Übersetzungskosten rechnen, als bei einer einfachen Übersetzung. Außerdem sind bei einer beglaubigten Übersetzung besondere Sachverhalte zu berücksichtigen. Deshalb sollten Sie im Vorfeld einige Dinge mit dem Übersetzer abklären:

Textbedarf: Meist werden für die Vorlage bei der Behörde oder bei Gericht nur bestimmte Passagen oder Seiten benötigt, so dass es genügt, nur diese Dokumententeile übersetzen zu lassen. Dadurch können Sie die Kosten für die Übersetzung erheblich minimieren. Erkundigen Sie sich deshalb gegebenenfalls bei der jeweils zuständigen Behörde, welche Textteile beglaubigt übersetzt werden müssen und welche nur einfach oder auch gar nicht.

Verbundene Dokumente: Durch seine Unterschrift und seinen Stempel bestätigt der vereidigte Übersetzer die Richtigkeit des Dokuments oder der Dokumente, die der Übersetzung angeheftet werden. Je nach Erfordernis der Behörde kann dies eine einfache Kopie sein, eine beglaubigte Kopie oder ein Originaldokument. Um spätere Schwierigkeiten, Zeitverzögerungen oder gar Fristversäumnisse und zusätzliche Kosten zu vermeiden, sollten Sie dies unbedingt bereits vorab mit der jeweiligen Behörde abklären.

  • Einfache Kopie: Dies ist häufig bei Ausweisen, Zeugnissen oder Urkunden der Fall, insbesondere, wenn Sie das Original noch für andere Zwecke benötigen.
  • Beglaubigte Kopie: Hier muss nachgewiesen werden, dass die Kopie mit dem Originaldokument übereinstimmt. Diese Beglaubigung erfolgt durch einen Notar.
  • Originaldokument: Hier kann zum Beispiel ein Firmenbuchauszug gefordert sein.

Direkte oder indirekte Übersetzung: Die Übersetzung kann direkt aus der Originalsprache (zum Beispiel Englisch) in die Zielsprache (zum Beispiel Japanisch) erfolgen. Dazu muss der Übersetzer für beide Sprachen beeidet sein. Alternativ kann das Originaldokument zunächst in eine Zwischensprache, zum Beispiel ins Deutsche, übersetzt werden, und von dort in die Zielsprache.
 
Das Übersetzungsbüro ALLESPRACHEN.AT verfügt über eine Vielzahl gerichtlich ermächtigter Übersetzer mit unterschiedlichsten Sprachkombinationen. Diese Übersetzer dürfen auch beglaubigte Übersetzungen für Sie anfertigen.

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