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30.10.2014
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Wieso sind Druckfahnenlekturen auch bei Übersetzungen nötig?

Jede Übersetzung, die von uns an den Kunden geliefert wird, wird zuvor dreifach überprüft und Korrektur gelesen, um uns zu vergewissern, dass wir ein fehlerfreies und hochqualitatives Endprodukt liefern. Trotzdem kommt es ab und zu vor, dass wir einige Wochen später Anrufe von aufgebrachten Kunden bekommen, die sich darüber beschweren, dass die Übersetzung, die wir geliefert hätten voller Fehler sei und teilweise gar keinen Sinn ergäbe.

Wir bitten den Kunden also, uns die Datei mit seinen Änderungen zukommen zu lassen und siehe da: Der Text sieht plötzlich ganz anders aus. Während unser Übersetzer vielleicht noch mit einem einfachen Lauftext in einer Word-Datei gearbeitet hatte, haben wir es auf einmal mit einer aufwendig gestalteten PDF-Version eines Flyers zu tun, der in einem Grafikprogramm in liebevoller Kleinarbeit erarbeitet wurde. Und das ist auch des Pudels Kern!

 

Druckfahnenlektur: Klingt komisch, was soll das sein?

Wenn wir wissen, dass Texte, die von uns übersetzt werden, in einem Grafikprogramm gesetzt und anschließend gedruckt werden sollen, empfehlen wir dem Kunden prinzipiell immer, uns die gesetzte Datei nochmals zukommen zu lassen um vom Übersetzer noch eine abschließende, sogenannte „Druckfahnenlektur“ durchführen zu lassen.

Der Begriff „Druckfahne“ stammt noch aus dem klassischen Lettersatz und bezeichnet ursprünglich den Probedruck eines fertig gesetzten Textes auf loses Papier, noch nicht auf Seitenformat gebracht. Heutzutage werden natürlich bereits fast Druckvorlagen digital erstellt. Doch der Fehlerteufel schleicht sich auch hier noch gerne ein.

 

Formatierung ohne Sprachkenntnisse: Chaos vorprogrammiert

Es ist Gang und Gebe, dass beim Setzen des Textes Fehler passieren, die nicht selten unbemerkt bleiben:

  • Vor allem bei Sprachen, die man selbst nicht beherrscht, ist die Gefahr groß, dass nicht bemerkt wird, wenn Buchstaben verschwinden oder auf einmal alleine dastehen.
  • Durch die neue Formatierung werden oft Wörter getrennt, und das an der völlig falschen Stelle. Auch das ist ein Fehler, denn es gibt in jeder Sprache eigene Worttrennungsregeln.
  • Vorsicht bei der Interpunktion. Gerne landen durch das Setzen Satzzeichen an einen Zeilenanfang oder Leerzeichen gehen verloren.

 

Professionelle Druckfahnenlektur: Peinliche Fehler vermeiden

Man kann es mit einer noch so guten Übersetzung zu tun haben; wenn man vor dem Druck oder der Veröffentlichung keine Druckfahnenlektur machen lässt, kann man so gut wie sicher sein, dass man auf dem endgültigen Druck auf den einen oder anderen Fehler stoßen wird. Wenn Sie also vermeiden wollen, bei der Präsentation Ihres neuen Geschäftsberichtes auf einen Fehler hingewiesen zu werden, zahlt sich dieser zusätzliche kleine Arbeitsschritt wirklich aus.

Ersparen Sie sich also Nerven und den peinlichen Moment bei der Präsentation Ihres Druckprodukts, in dem Sie jemand auf den Satzfehler aufmerksam macht und investieren Sie in eine professionelle Druckfahnenlektur. Ihr Flyer wird es Ihnen danken!

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