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Kreativer Texter bei der Arbeit

04/2020 – Sophia Binder

Kreativ und webbasiert texten: Eine Anleitung

Content is King. Im Internet scheint es sich mehr und mehr um den richtigen Content zu drehen. Was dabei jedoch nicht gilt ist: Hauptsache viel Text. Außerdem sind LeserInnen bestimmt unbeeindruckt oder gar enttäuscht, wenn ein Text nur so gespickt von Schlampigkeitsfehlern und ohne relevanten Inhalt. Hier eine kleine Anleitung, wie Sie es besser machen können.

 

EINE GUTE RECHERCHE IST DIE HALBE MIETE!

Wer nicht recherchiert, verliert. So einfach ist das. Von Google-Suchergebnissen abzuschreiben und/oder einen Mischmasch aus im Internet vorgefundenen Texten zu produzieren, bringt kein wünschenswertes Ergebnis und wird auch nicht gut ranken.

Zeigen Sie stattdessen, dass auf Ihrer Website nur ExpertInnen Texte verfassen. So wird Vertrauen gewonnen und LeserInnen bekommen das Gefühl, einen echten Mehrwert aus dem Lesen ihres Blogartikels gewonnen zu haben.

 

DURCH EINZIGARTIGE TEXTE GUT RANKEN

Ob ein besonders knackiger, gut recherchierter Text mit eye-catching Features, ExpertInnenmeinungen oder anschauliche Gimmicks – sorgen Sie dafür, dass Ihr Text möglichst einzigartig ist.

Doppelter Content oder Duplicate Content wird von den Google-Suchmaschinen sofort abgestraft und damit sinkt auch Ihr Ranking in den SERPS.

 

SEIEN SIE MULTIMEDIAL UND ÜBERRASCHEN SIE

Durchgehende Fließtexte sind schwer lesbar und für LeserInnen online uninteressant. Lockern Sie geschriebenen Text daher durch spannende VideosBilderInfoboxen auf, verwenden Sie Aufzählungen e.t.c. und LeserInnen bleiben länger auf Ihrer Seite! Eine hohe Verweildauer wirkt sich wiederum positiv auf Ihr Google-Ranking aus.

 

BLOG STATT BLOCK: ÜBERSICHTLICHKEIT WAHREN

Auf einem Bildschirm einen Text zu lesen, kann im Vergleich zu gedrucktem Text unfassbar anstrengend sein – speziell, wenn es sich um einen Text handelt, der aussieht, als hätte man ihn aus einer Schwarte von Umberto Eco kopiert. Im Web liest man gegliederte Texte; thematisch durch viele Zwischenüberschriften getrennt, nicht mehr als 6 Zeilen pro Absatz (in Word bei 11pt) und die wichtigsten Schlagwörter und Anhaltspunkte im Text (und die Keywords) fett markiert.

 

SEO-FREUNDLICH TEXTEN: NICHT MIT KEYWORDS ÜBERTREIBEN

Achtung: Übertreiben Sie es NICHT mit Keywords. Google ist clever und durchschaut Websites, die versuchen, UserInnen mit sogenanntem Keyword Stuffing auf Ihre Website zu locken. So sind beispielsweise Texte, die zu 2/3 aus Keywords bestehen, im Google-Ranking aus dem Rennen, weil sie abgestraft werden .

Schreiben Sie für die LeserInnen und nicht für die Suchmaschine, bieten Sie Mehrwert, denn wenn Sie für LeserInnen schreiben, schreiben Sie auch automatisch für die Suchmaschine. Auch zu viele Links wecken den Verdacht eines typischen SEO-Zweck-Texts.

 

DIE TEXTLÄNGE: LIEGT WIRKLICH IN DER KÜRZE DIE WÜRZE?

Vielerorts wird gesagt, dass Content immer länger und Wörter immer mehr werden sollte/n. Aber stimmt das immer? Wäre eigentlich in 50 Wörtern alles gesagt, was die Leser interessieren könnte, und der Text ist aufgespritzt auf mehrere hundert Wörter, wird kaum jemand lange genug auf der Seite bleiben und sie wird somit auch nicht als lesenswert erkannt.

Ist das jeweilige Thema tatsächlich so umfangreich, dass es sinnvoll ist, so viel Text zu schreiben, wird die Leserschaft ihn auch rezipieren und Google ihn weiterempfehlen (sprich ranken). Alternativ können Sie so lange Texte auch auf mehrere Blog-Beiträge aufsplitten.

 

ES WAR EINMAL EIN WEBTEXT, …

…der auf einer kleinen Website mitten im pazifischen Urwald des Internets wohnte. Seine Lebensaufgabe war, Geschichten zu erzählen und so wurde er zu einer kleinen Berühmtheit im pazifischen Urwald, denn alle lasen seine Geschichten gerne. Das merkte auch der große Mäzen Google und schickte Boten nach ihm, die seine Geschichten verbreiten sollten.

Ob Sie fürs Web schreiben, oder für einen Vortrag – Geschichten erreichen die Menschen schneller, als harte Fakten und bleiben nachhaltiger im Gedächtnis haften, da sie Verbindungen im Gehirn herstellen können.

 

SPANNUNG AUFBAUEN – SO GEHT’S:

Die Newsfeeds Social-Media-Kanälen und Google-SERPS  schwimmen förmlich in den „X Tipps, wie Sie…“ und „Was sie dann machte, ist unglaublich.“ Man könnte diese Tricks als abgedroschen bezeichnen, aber sie funktionieren. Es wird Spannung aufgebaut bzw. der zu lesende Text wird durch die Angabe der „X Tipps“ schon mal auf ein übersichtliches Maß an Content heruntergebrochen.

Achtung allerdings vor tot getrampelten Floskeln, hinter denen die meisten User bereits schlechten Content vermuten, nach dem Muster: „Sie macht dies und das. Was dann passiert, …“

 

SCHEITERT DER STIL, SCHEITERT DER TEXT

Seien Sie sich im Klaren, wofür und für wen Sie schreiben. Was steht dahinter? Wie sieht Ihre Zielgruppe aus? Welches Produkt/Marke/Firma repräsentieren Sie mit dem Text? Und vor allem: Wo wird er publiziert?

Zielgruppen-, markengerecht, stiltreu sind die Stichwörter und so kennen sich (potentielle) Kunden auch gleich aus. Wer doch ein bisschen Abwechslung haben möchte, kann auch einen Stilbruch wagen, wenn dann, aber einen expliziten, gut markierten.

Schreiben Sie – besonders bei Blogartikeln oder Gastbeiträgen – nicht zu werblich. Das langweilt die Kunden und schreckt ab, sobald offenbar wird, dass einem etwas angedreht werden soll. Zeigen Sie, dass sie auf der Seite der KundenInnen sind, dass der Text für deren Bedürfnisse gemacht wurde und nicht, um Ihr Produkt in rauen Mengen verkaufen zu können (selbst, wenn dem so ist).

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