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Bücher, Stifte, Buchstaben und ein Apfel liegen auf einem Schreibtisch

09/2019 – Ljubica Negovec

BERUFSWUNSCH ÜBERSETZER: DIE BESTEN TIPPS FÜR JUNGE SPRACHBEGEISTERTE

Schon in der Schulzeit kristallisieren sich oftmals die Berufswünsche heraus. Viele junge Sprachbegeisterte, denen Vokabeln und Grammatik Spaß machen, interessieren sich daher für den Beruf des Übersetzers. Kein Wunder, wer träumt denn nicht davon, damit angeben zu können, einen großen Bestseller übersetzt zu haben? Damit sich der Berufswunsch auch in die Berufsrealität verwandeln kann, möchten wir jungen Linguisten und ihren Eltern einige nützliche Tipps mit auf den Weg geben.

 

AUSTAUSCHPROGRAMME ABSOLVIEREN

Der beste Weg, um eine Sprache zu lernen, ist eindeutig die Konfrontation damit. Je geläufiger die Sprache wird und je häufiger sie im Alltag verwendet wird, umso intuitiver und besser beherrscht man sie. Eine gute Möglichkeit für junge Linguisten ist daher, sie ein Austauschprogramm absolvieren zu lassen. Dieses ist eine wunderbare Möglichkeit, um die Sprache und eine fremde Kultur kennenzulernen und Freundschaften zu schließen, die ein Leben lang halten können. Wenn Sie Ihr Kind ein Austauschprogramm absolvieren lassen, ermutigen Sie es, im fremden Land auf Gleichaltrige zuzugehen und die Sprache aktiv zu verwenden .

FILME IN ORIGINALSPRACHE

Nicht jede Familie hat das Geld für ein Austauschprogramm. Das soll aber nicht heißen, dass angehende Übersetzer aus diesen Familien nicht auch gute Chancen haben, ihre Sprachkenntnisse aufzubessern. Eine Möglichkeit, die gesprochene Sprache mitzuerleben, ist durch Filme, die nicht in der synchronisierten Version, sondern in Originalsprache angesehen werden. Gerade Teenager lernen durch Filme und Serien meist besser Englisch als in der Schule. Warum sollte diese Technik dann nicht auch mit Französisch, Italienisch oder anderen Sprachen funktionieren?

Wenn es gerade am Anfang schwerfällt, der Handlung zu folgen, können Sie bei DVDs und Streamingportalen wie Netflix Untertitel einblenden lassen. Diese sind dank Untertitelübersetzung in verschiedenen Sprachen verfügbar. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an den Sprachfluss und kann die Untertitel jederzeit wieder weglassen.

FREMDSPRACHIGE BÜCHER

Selbst, wenn es mittlerweile als veraltet gilt, aus Wörterbüchern und dicken Grammatikwälzern zu lernen, sollten Bücher dennoch nicht in Vergessenheit geraten. Jugendliche, die sich für den Beruf eines Übersetzers interessieren, bringen meist ohnehin eine grundlegende Leidenschaft fürs Lesen mit – warum sie also nicht für fremdsprachige Bücher begeistern? Gerade für den Einstieg eignen sich Bücher, die bereits auf Deutsch gelesen wurden, sehr gut, da die Jugendlichen die Handlung schon kennen und weniger Probleme haben, derselben zu folgen. Außerdem können sie so die Sprachen vergleichen und nachsehen, wie bestimmte Redewendungen übersetzt wurden.

SPRACH-TANDEMS

Ein Tandem-Partner ist eine wunderbare Möglichkeit, um mit anderen Muttersprachlern in Kontakt zu treten und voneinander zu lernen. Viele Universitäten, aber auch Schulen bieten Tandem-Programme an. Informieren Sie sich doch einmal darüber. Tandems sind für alle Beteiligten kostenlos, haben aber einen hohen Lerneffekt für beide Seiten. Im Gegensatz zum normalen Sprachunterricht in der Schule können die Lernenden hier auch über Themen sprechen, die sie persönlich interessieren. So können sie selbst zu Wort kommen und die Sprache durch den regelmäßigen Gebrauch verinnerlichen.

Da es oftmals auch schwerfällt, einen solchen Tandem-Partner in der Umgebung zu finden, gibt es dank moderner Technik auch andere Möglichkeiten dazu. Zum Beispiel gibt es eine praktische App namens „Tandem“, die verschiedenste Menschen auf der ganzen Welt verbindet. Mit diesen tritt man über Videotelefonie in Kontakt und kann sich auf diese Weise miteinander austauschen . Auch Online Chats und Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. sind tolle Möglichkeiten, mit Anderssprachigen in Kontakt zu treten und Freundschaften zu schließen.

FAZIT:

Junge Menschen, die sich für Sprachen interessieren, sollten bestmöglich gefördert werden, damit der Berufswunsch zum Übersetzer bald Realität werden kann. Wenn die Leidenschaft für die Sprache vorhanden ist, sind die wichtigsten Schritte ohnehin schon getan. Nun gilt es nur noch, zu üben und vor allem die Begeisterung weiter aufrecht zu erhalten. Denn nur so können junge Linguisten ihr Sprachtalent bestmöglich fördern und nutzen.

DIE KÖRPERSPRACHE DES GESICHTES – DIE MIMIK

Die sichtbaren Bewegungen der Gesichtsoberfläche werden als Mimik bezeichnet und sagen viel über das Empfinden einer Person aus. Ein gewisser Gesichtsausdruck entsteht durch das Zusammenspiel der Gesichtsmuskulatur und wird vor allem durch die Augen und den Mund hervorgebracht. Man geht davon aus, dass es in etwa 3.000 verschiedene Variationen gibt. Hochgezogene Augenbrauen drücken zum Beispiel Erstaunen aus; wird nur eine Augenbraue gehoben oder ein Mundwinkel nach unten gezogen, wird damit Spott ausgedrückt.

Eine gerunzelte Stirn bedeutet Nachdenklichkeit oder Tadel und häufiges Blinzeln deutet auf Nervosität hin. Pokerspieler versuchen ihre Mimik zu unterdrücken und durch einen möglichst starren Gesichtsausdruck zu verhindern, dass die Mitspieler erraten, ob sie gute oder schlechte Karten haben. Der Ausdruck „Pokerface“ bezeichnet daher ein emotionsloses Gesicht.

DIE SPRACHE DER AUGEN

Die Sprache der Augen richtig zu deuten ist nicht allzu schwierig, denn Blicke verraten meist in Sekundenschnelle, wie eine Person zu einer Sache steht. Wenn man seinem Gesprächspartner in die Augen schaut, zeugt das von Selbstbewusstsein und man signalisiert damit Interesse. Eine Blickzuwendung bedeutet Aufmerksamkeit und Freundlichkeit und wird nicht zuletzt auch beim Flirten eingesetzt. Ein zu langes Anstarren wird hingegen als aufdringlich empfunden.

DIE KÖRPERHALTUNG

Anhand der Körperhaltung sieht man auf den ersten Blick, wie es um das Befinden einer Person steht. Eine aufrechte und offene Haltung im Brust- und Halsbereich signalisiert Selbstbewusstsein und Furchtlosigkeit, während herabhängende Schultern und ein zusammengesunkener Rücken auf Trauer, Angst, Schüchternheit oder Kraftlosigkeit hindeuten. Generell zeugt eine offene und dem Gesprächspartner zugewandte Haltung von Interesse und Sympathie.

Wer seine Beine hingegen auf die andere Seite überschlägt, die Arme verschränkt und eine größere Distanz zum Gegenüber wahrt, drückt damit Desinteresse oder sogar Abneigung aus. Das Distanzempfinden ist jedoch stark kulturell geprägt: In Japan halten die Menschen zum Beispiel einen viel größeren Höflichkeitsabstand zu ihren Mitmenschen ein, während die Europäer offener sind, auch in Bezug auf Berührungen. Das Umarmen oder Küssen von Freunden bei der Begrüßung oder Verabschiedung empfinden Europäer weitgehend als vollkommen normal.

 

KOMMUNIZIEREN MÄNNER ANDERS ALS FRAUEN?

Nicht nur zwischen den Kulturen gibt es große Unterschiede in der Körpersprache, sondern auch zwischen den Geschlechtern. Meist kann man allein am Gang eines Menschen erkennen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.

DIE KÖRPERSPRACHE DES MANNES

Natürlich ist die Körpersprache bei Männern stark typabhängig, dennoch nehmen Männer häufiger dominante Körperhaltungen ein als Frauen. Vor allem im Berufsleben wirkt die Körpersprache des Mannes oft selbstsicherer als jene der weiblichen Kolleginnen. Männer drücken ihre Stärke zum Beispiel durch einen festen Händedruck und einen selbstbewussten Blick aus. Sie nehmen gerne eine aufrechte und offene Körperhaltung ein, machen sich groß und strecken den Brustkorb heraus.

Sie sitzen und stehen oft breitbeinig und beanspruchen beim Gestikulieren häufig mehr Raum als Frauen, wodurch sie präsenter wirken. Ob ein Mann Interesse an einer Frau hat, kann man ebenfalls sehr gut an seiner Körpersprache ablesen . Er wendet sich dann seiner Gesprächspartnerin zu und neigt Beine, Arme und Schultern in ihre Richtung. Das Spiegeln der Bewegungen des Gegenübers ist ebenfalls ein Signal für Sympathie.

DIE KÖRPERSPRACHE DER FRAU

Die Körpersprache der Frauen ist grundsätzlich weicher und verspielter als jene der Männer und wirkt weniger dominant. Frauen strahlen dadurch mehr Ruhe und Kompromissbereitschaft aus, können aber schneller unentschlossen wirken. Frauen überschlagen oder kreuzen häufig ihre Beine, sowohl im Stehen als auch im Sitzen. Sie wirken dadurch zwar sehr anmutig, zum Teil jedoch zurückhaltend und distanziert.

Beim Gestikulieren beanspruchen Frauen in der Regel ebenfalls weniger Raum. Beim Flirten nehmen Frauen häufig gezielt Blickkontakt auf, lächeln ihrem Gegenüber zu, werfen ihren Kopf zur Seite, streichen sich die Haare aus dem Gesicht oder berühren ihre Halskette. Auch ein verlegenes Lächeln bei abgewandtem Gesicht gehört zu den Flirtsignalen einer Frau.

DIE KÖRPERSPRACHE DES HUNDES

Nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren, zum Beispiel beim Hund, ist die Körpersprache ein wichtiges Mittel der Kommunikation. Neben den Lauten wie Bellen, Knurren oder Winseln kommunizieren Hunde sehr viel mit ihrer Körpersprache. Erfahrene Hundebesitzer sind meist in der Lage, die Körpersignale ihres eigenen Haustieres richtig zu deuten. Es gibt jedoch auch einige allgemeine Signale der Hundesprache:

  • Angst: angespannter Körper mit eingeknickten Hinterläufen, eingezogener Rute, rundem Rücken und eng an den Kopf angelegten Ohren, Knurren
  • Drohung: aufrechte Körperhaltung mit angespannter Muskulatur, aufgestellten Nacken- und Rückenhaare, verengten Pupillen, starr geradeaus gerichtetem Blick und nach hinten gezogenen Mundwinkeln, sodass die Zähne sichtbar sind
  • Freude oder Erregung: Ein Wedeln mit der Rute und Bellen kann auf eine freudige Erwartung hindeuten oder ein Zeichen der Unruhe sein.
  • Wachsamkeit: spitz nach oben gerichtete Ohren

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