Business Englisch verhandlungsfähig sprechen

Checkliste: Englisch lernen und verhandlungsfähig sprechen

Wie Sie Ihr Business English perfektionieren

05/2021, Sophia Binder

 

Was früher einmal Latein war, ist jetzt das Englische: die lingua franca von Industrie, Forschung, Handel und eigentlich fast jeder internationalen Kommunikation (zumindest in unseren Breiten). Das bedeutet, dass, sobald man mit fremdsprachigen Menschen zu tun hat und weder der eine noch der andere die jeweils andere Sprache spricht, auf Englisch zurückgegriffen wird.

Deshalb ist Business English oft Standard geworden, denn professioneller Kontakt steht und fällt mit der Kommunikation, die zudem noch ein unheimlich komplexes und sensibles Feld darstellt. Langer Rede – kurzer Sinn:

EINWANDFREIE ENGLISCHKENNTNISSE SIND HEUTE IM BUSINESS EIN MUSS.

Wie kommt man nun aber zu diesen ominösen „verhandlungssicheren Englischkenntnissen“, die auch in so vielen Stellenanzeigen gefordert werden?

DEFINITION: VERHANDLUNGSSICHERES BUSINESS ENGLISH

Einen Teil verrät ja bereits der Begriff ‚verhandlungssicher‘ selbst. Darunter kann sich prinzipiell jeder etwas vorstellen. Flüssiges Sprechen, ohne großartig zu Stocken und nach Wörtern suchen zu müssen, Geschäftskorrespondenz verfassen, die den jeweiligen Standards entsprechen.

Die reine Sprachkompetenz auf dem Level des englischen Sprachsystems ist allerdings nur ein Punkt. Sprache, bzw. Kommunikationskompetenz umfasst noch mehr. Wie auch in der Erstsprache, ist die Anwendung wichtig:

  • gutes mündliches Vortragen,
  • Rhetorik,
  • allgemeine sichere Kommunikation.

Das ist besonders beim Sprechen nicht so einfach, da man da ja nicht lange Zeit hat, um sich die Worte zurechtzulegen.

Der dritte Punkt umfasst die Umgangsformen und Gepflogenheiten der jeweiligen Geschäftspartner. Schon bei der Art der Begrüßung gibt es weltweit große Unterschiede. Hier wird’s besonders schwierig, denn je nachdem, mit welchem Kulturkreis, mit welchem Menschen Sie es zu tun haben, wird sich Ihre Art der Kommunikation ändern müssen.

Denn: Englisch ist nicht gleich Englisch. Das ist schon in der eigenen Sprache schwierig, in einer fremden ist das nochmal, gelinde ausgedrückt, um einiges schwieriger.

IST IHR ENGLISCH VERHANDLUNGSSICHER?

Wir haben für Sie eine Checkliste zusammengestellt. Sollten Sie einen der nötigen Punkte für verhandlungssicheres Englisch nicht abhaken können, tragen Sie sich doch für unseren Newsletter für MEGASprachkurse mit Gregor Staub am Ende des Artikels ein. Download Checkliste Business Englisch

10 TIPPS FÜR DEN WEG ZUM
SICHEREN GESCHÄFTSENGLISCH

Das allerwichtigste gleich vorweg: behalten Sie sich den Spaß am Englisch lernen. Wenn Sie mit Muss und Zwang lernen, ist es um ein Vielfaches mühsamer und Sprache kann ja immerhin so etwas Spannendes sein. Auch, wenn es sich um Wirtschaftsenglisch handelt.

1) ENGLISCHE FILME UND SERIEN

Beschäftigen Sie sich viel mit Dingen, die Sie selbst interessieren, nur eben auf Englisch. Besonders im Englischen ist das einfach, denn es gibt so ziemlich alles, was es in anderen Sprachen gibt, auch auf Englisch nachzulesen bzw. anzusehen. Schauen Sie sich die englischen Filme und englische Serien im Original (mit Untertiteln) an, versuchen Sie die Songtexte Ihrer Lieblingslieder richtig mitzusingen, und so weiter.

Apropos englische Filme und Serien: Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Filme eigentlich übersetzt werden?

2) FACHZEITSCHRIFTEN UND ARTIKEL

Für den effektivsten Business-English-Boost lesen Sie Fachzeitschriften und Artikel aus Ihrer Branche auf Englisch. Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihre Sprachkenntnisse sind und bleiben top in Form und gleichzeitig sind und bleiben Sie top informiert.

3) NUTZEN SIE DAS INTERNET

Das Internet hat eine wahre Revolution im Sprachenlernen verursacht, da es Unmengen an Medien zum Hör- und Leseverständnis und auch interaktive Übungen für Lernende zur Verfügung stellt. Die BBC hat zum Beispiel ein eigenes Portal zum kostenlosen Englisch üben, das sich auf jeden Fall lohnt auszukundschaften.

4) OFFLINE ENGLISCH LERNEN

Außerhalb des Internets belegen Sie am besten spezielle Sprachkurse für das Lernen von Business English, oder legt sich ein Lehrbuch zu. Diese Angebote gibt es zu Hauf und sind darüber hinaus sehr effizient. Besonders etwa bei wöchentlichen Sprachkursen an einem Institut überwindet man den eigenen Schweinehund und vergisst nicht so leicht auf selbstverschriebene Übungseinheiten.

5) WENIGER IST MEHR

Apropos Übungseinheiten: setzen Sie sich kleine Etappen. Eine viertel bis halbe Stunde täglich bewirkt mehr Wunder, als der verordnete Lernsamstag.

6) TANDEM SPRACHPARTNER:INNEN

Gehen Sie Radfahren! Nun ja, zumindest, wenn es um das Wort geht: Tandems sind – in Bezug auf Sprache – Treffen mit native speakern mehrerer Sprachen, die sich dann gegenseitig unterstützen und korrigieren können. Das funktioniert mit dem Tandempartner ähnlich, wie mit Kolleginnen und Kollegen. Sie können ja auch mal die ein oder andere E-Mail untereinander auf Englisch verfassen, etc.

7) SCHUMMELN ERLAUBT

Sollten Sie manche Vokabeln im Büro öfters brauchen, können Sie sich Schummel-Zettel schreiben. Solche helfen dann auch gleich, sich die Begriffe zu merken und man kann die alten, bekannten Vokabeln durch neue ersetzen.

8) KONZENTRATION AUFS WESENTLICHE

Nehmen Sie sich Zeit und überlegen Sie sich, wofür sie das Business English genau brauchen. Mündliche Kommunikation übt sich logischerweise anders als schriftliche. Beobachten Sie auch, wo ihre Schwächen liegen und gehen Sie diese gezielt an. Müssen Sie beispielsweise viel auf Englisch telefonieren? Auch auf ein Vorstellungsgespräch auf Englisch sollten Sie sich gesondert vorbereiten.

9) LERNEN VOR ORT

Um die Sprache an sich zu lernen und auch Land, Leute und Gepflogenheiten kennenzulernen (sofern Ihre Geschäftspartner tendenziell aus englischsprachigen Ländern stammen), bringt ein längerer Aufenthalt, eventuell in Verbindung mit einem Kurs an einer Sprachschule vor Ort, unvorhergesehene Fortschritte.

10) GEHEIMTIPP: SPRACHEN LERNEN MIT GREGOR STAUB

Das Wichtigste beim Erlernen einer Sprache ist wahrscheinlich, dass man SPASS beim Lernen hat. Dazu haben wir einen Geheimtipp: Sprachen lernen mit dem berühmten Gedächtnistrainer Gregor Staub. Mit seiner effektiven und spielerischen Methode lernen Sie mindestens 50 Wörter pro Stunde und können in nur vier Minuten auf Thailändisch bis Zehn zählen. Auch hier schlagen Sie mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie trainieren gleichzeitig Ihr Gehirn.

Der Kern der Methode megamemory besteht darin, sich Geschichten auszudenken und zu merken – je schräger, umso besser. Namens- und Zahlenreihen werden Begriffen und Objekten so zugeordnet, dass sie leicht abrufbar sind. Zusätzlich werden Brücken gebaut und mit Gleichklang gearbeitet. Für die thailändischen Zahlen bis zehn reicht beispielsweise der Körper.

Vor allem Sprachen kann man mit seiner Methode leichter lernen. In einer Stunde lernt er selbst 150 Wörter, bei Russisch die Hälfte.

EIN KUNDE HAT SO IN NUR SECHS MONATEN
CHINESISCH FLIESSEND GELERNT
UND ZWAR SO GUT, DASS ER NACH SHANGHAI AN DIE TONGJI-UNIVERSITÄT GEHEN KONNTE, UM DORT ZU STUDIEREN!

ALLESPRACHEN + MEGAMEMORY VON GREGOR STAUB = MEGASPRACHKURSE

Erstaunlich, oder? Das dachten wir auch. Nachdem wir intern bereits super erfolgreich und mit Begeisterung mit Gregor Russisch lernen, haben wir nachgedacht und beschlossen, dass wir Ihnen diese Wahnsinns-Methode einfach nicht vorenthalten können und beschlossen, in Kooperation mit Gregor Staub Sprachkurse für CEOs, Manager:innen, Sales-Personen, Marketing-Leute und Assistent:innen in der Chefetage zu erarbeiten.

Wenn Sie sich Ihren Platz fix sichern und News und Termine dazu sofort und exklusiv erhalten möchten, abonnieren Sie einfach unseren megaSprachkurs Newsletter.

RUSSISCH LERNEN MIT GREGOR STAUB

IN 6 MONATEN FLIESSEND CHINESISCH SPRECHEN

23.02.2021 – Sophia Binder

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Körpersprache bei Menschen: Personen gestikulieren

08/2020 – Ljubica Negovec

Körpersprache richtig deuten und einsetzen: Übungen & Tipps

Kommunikation findet nicht nur auf der verbalen Ebene statt, sondern ist ein Zusammenspiel aus Worten, Stimmlage und Körpersignalen. Der nonverbale Part hat dabei den größten Einfluss auf unsere Wirkung nach außen. Wir senden permanent Signale durch unsere Körpersprache, Gestik und Mimik aus und kommunizieren so miteinander. Im Folgenden zeigen wir, wie man Körpersprache richtig deuten und einsetzen kann.

 

WAS IST KÖRPERSPRACHE?

Die Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation, die sich in vielen bewussten und unbewussten Signalen des Körpers ausdrückt. Die wichtigsten davon sind Gestik, Mimik, Körperhaltung und Körperbewegung. Wie man sitzt, steht und geht, ob man die Schultern hängen lässt, die Beine überkreuzt oder die Arme verschränkt, ob man Blickkontakt hält, wie fest der Händedruck ist und wie das Distanzverhalten zu anderen Menschen ist, verrät sehr viel über die jeweilige Person. Ganz nach der berühmten Aussage des Kommunikationcoswissenschaftlers Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Körpersignale, die mit bloßem Auge erkennbar sind, werden als Makroexpressionen bezeichnet. Die sogenannten Mikroexpressionen hingegen, die ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Kommunikationsverhalten haben, können nur mithilfe von Zeitlupen-Aufnahmen oder Filmwiederholungen sichtbar gemacht werden.

 

KÖRPERSPRACHE LESEN UND RICHTIG DEUTEN

Es heißt, dass es unmöglich sei, mit dem Körper zu lügen. Sind das Gesagte, der Tonfall der Stimme und die Körpersprache nicht deckungsgleich, lässt das darauf schließen, dass etwas nicht stimmt und die Person unter Umständen nicht die Wahrheit spricht. Nur wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen passen, ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild. Vor allem die unbewussten Signale des Körpers können in emotionalen Situationen nur schwer kontrolliert werden.

Dabei handelt es sich zum Beispiel um kleine Gesten oder Signale des Gesichtes. Oft verrät der Blick, wie eine Person wirklich fühlt; die Augen können sowohl Freude als auch Trauer widerspiegeln und müssen nicht immer zum Gesagten passen. Körpersignale können jedoch ebenso ganz bewusst eingesetzt werden, zum Beispiel ein Lächeln, ein gezielter Blick, ein fester Händedruck oder eine aufrechte Haltung. Einige Medienprofis und Politiker sind wahre Meister der Kommunikation und setzen Körpersignale gekonnt für ihre Zwecke ein. Nur wer auf die unbewussten Microsignale achtet, kann zwischen den Zeilen lesen.

DIE KÖRPERSPRACHE DER HÄNDE UND ARME – DIE GESTIK

Die Bewegung der Hände, Arme und des Kopfes wird als Gestik bezeichnet und kann ebenfalls bewusst und unbewusst erfolgen. Man kann zum Beispiel ganz bewusst einen festen Händedruck geben. Beim Sprechen gestikulieren die meisten Menschen jedoch vollkommen unbewusst, sogar während sie telefonieren.

Das Gestikulieren mit Armen und Händen geschieht ganz automatisch während dem Reden.

Wer zum Beispiel ständig an seiner Kleidung fummelt oder mit kleinen Gegenständen spielt, gilt als unsicher oder nervös. Das lässt sich vermeiden, indem man seine Hände bewusst ruhig hält und zum Beispiel bei einem Gespräch übereinander legt. Angela Merkel formt gerne mit den Fingern ein Spitzdach und richtet es auf ihre Gesprächspartner, um ihre Finger und Hände unter Kontrolle zu halten.

Die Arme vor der Brust zu verschränken gilt als klassische Abwehrhaltung und sollte im Gespräch vermieden werden, ebenso wie mit dem Finger auf andere zu zeigen. Ein Reiben der Hände oder des Kinns ist hingegen ein Zeichen der Selbstzufriedenheit, kann jedoch auch als unsympathisch empfunden werden. Menschen, die sich schämen, versuchen sich instinktiv zu verstecken und benutzen dazu häufig ihre Hände. Vor das Gesicht gehaltene Hände oder ein in die Arme gelegter Kopf deuten also auf große Scham hin.

Mann gestikuliert beim Sprechen

DIE KÖRPERSPRACHE DES GESICHTES – DIE MIMIK

Die sichtbaren Bewegungen der Gesichtsoberfläche werden als Mimik bezeichnet und sagen viel über das Empfinden einer Person aus. Ein gewisser Gesichtsausdruck entsteht durch das Zusammenspiel der Gesichtsmuskulatur und wird vor allem durch die Augen und den Mund hervorgebracht. Man geht davon aus, dass es in etwa 3.000 verschiedene Variationen gibt. Hochgezogene Augenbrauen drücken zum Beispiel Erstaunen aus; wird nur eine Augenbraue gehoben oder ein Mundwinkel nach unten gezogen, wird damit Spott ausgedrückt.

Eine gerunzelte Stirn bedeutet Nachdenklichkeit oder Tadel und häufiges Blinzeln deutet auf Nervosität hin. Pokerspieler versuchen ihre Mimik zu unterdrücken und durch einen möglichst starren Gesichtsausdruck zu verhindern, dass die Mitspieler erraten, ob sie gute oder schlechte Karten haben. Der Ausdruck „Pokerface“ bezeichnet daher ein emotionsloses Gesicht.

DIE SPRACHE DER AUGEN

Die Sprache der Augen richtig zu deuten ist nicht allzu schwierig, denn Blicke verraten meist in Sekundenschnelle, wie eine Person zu einer Sache steht. Wenn man seinem Gesprächspartner in die Augen schaut, zeugt das von Selbstbewusstsein und man signalisiert damit Interesse. Eine Blickzuwendung bedeutet Aufmerksamkeit und Freundlichkeit und wird nicht zuletzt auch beim Flirten eingesetzt. Ein zu langes Anstarren wird hingegen als aufdringlich empfunden.

Was der Blick beim Gespräch verrät.

Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte? Das stimmt, denn die Augen verraten viel über die echten Emotionen.

Wer Blickkontakt meidet, signalisiert genau das Gegenteil, nämlich Desinteresse, Gleichgültigkeit oder Scham.

Es heißt nicht umsonst, dass Menschen, die etwas zu verbergen haben oder die Unwahrheit sagen, ihrem Gegenüber „nicht in die Augen schauen können“. Auch ein schnelles, kurzes Abwenden des Blickes während einer Aussage kann einen Lügner entlarven.

DIE KÖRPERHALTUNG

Anhand der Körperhaltung sieht man auf den ersten Blick, wie es um das Befinden einer Person steht. Eine aufrechte und offene Haltung im Brust- und Halsbereich signalisiert Selbstbewusstsein und Furchtlosigkeit, während herabhängende Schultern und ein zusammengesunkener Rücken auf Trauer, Angst, Schüchternheit oder Kraftlosigkeit hindeuten. Generell zeugt eine offene und dem Gesprächspartner zugewandte Haltung von Interesse und Sympathie.

Wer seine Beine hingegen auf die andere Seite überschlägt, die Arme verschränkt und eine größere Distanz zum Gegenüber wahrt, drückt damit Desinteresse oder sogar Abneigung aus. Das Distanzempfinden ist jedoch stark kulturell geprägt: In Japan halten die Menschen zum Beispiel einen viel größeren Höflichkeitsabstand zu ihren Mitmenschen ein, während die Europäer offener sind, auch in Bezug auf Berührungen. Das Umarmen oder Küssen von Freunden bei der Begrüßung oder Verabschiedung empfinden Europäer weitgehend als vollkommen normal.

 

KOMMUNIZIEREN MÄNNER ANDERS ALS FRAUEN?

Nicht nur zwischen den Kulturen gibt es große Unterschiede in der Körpersprache, sondern auch zwischen den Geschlechtern. Meist kann man allein am Gang eines Menschen erkennen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.

DIE KÖRPERSPRACHE DES MANNES

Natürlich ist die Körpersprache bei Männern stark typabhängig, dennoch nehmen Männer häufiger dominante Körperhaltungen ein als Frauen. Vor allem im Berufsleben wirkt die Körpersprache des Mannes oft selbstsicherer als jene der weiblichen Kolleginnen. Männer drücken ihre Stärke zum Beispiel durch einen festen Händedruck und einen selbstbewussten Blick aus. Sie nehmen gerne eine aufrechte und offene Körperhaltung ein, machen sich groß und strecken den Brustkorb heraus.

Sie sitzen und stehen oft breitbeinig und beanspruchen beim Gestikulieren häufig mehr Raum als Frauen, wodurch sie präsenter wirken. Ob ein Mann Interesse an einer Frau hat, kann man ebenfalls sehr gut an seiner Körpersprache ablesen . Er wendet sich dann seiner Gesprächspartnerin zu und neigt Beine, Arme und Schultern in ihre Richtung. Das Spiegeln der Bewegungen des Gegenübers ist ebenfalls ein Signal für Sympathie.

DIE KÖRPERSPRACHE DER FRAU

Die Körpersprache der Frauen ist grundsätzlich weicher und verspielter als jene der Männer und wirkt weniger dominant. Frauen strahlen dadurch mehr Ruhe und Kompromissbereitschaft aus, können aber schneller unentschlossen wirken. Frauen überschlagen oder kreuzen häufig ihre Beine, sowohl im Stehen als auch im Sitzen. Sie wirken dadurch zwar sehr anmutig, zum Teil jedoch zurückhaltend und distanziert.

Beim Gestikulieren beanspruchen Frauen in der Regel ebenfalls weniger Raum. Beim Flirten nehmen Frauen häufig gezielt Blickkontakt auf, lächeln ihrem Gegenüber zu, werfen ihren Kopf zur Seite, streichen sich die Haare aus dem Gesicht oder berühren ihre Halskette. Auch ein verlegenes Lächeln bei abgewandtem Gesicht gehört zu den Flirtsignalen einer Frau.

DIE KÖRPERSPRACHE DES HUNDES

Nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren, zum Beispiel beim Hund, ist die Körpersprache ein wichtiges Mittel der Kommunikation. Neben den Lauten wie Bellen, Knurren oder Winseln kommunizieren Hunde sehr viel mit ihrer Körpersprache. Erfahrene Hundebesitzer sind meist in der Lage, die Körpersignale ihres eigenen Haustieres richtig zu deuten. Es gibt jedoch auch einige allgemeine Signale der Hundesprache:

  • Angst: angespannter Körper mit eingeknickten Hinterläufen, eingezogener Rute, rundem Rücken und eng an den Kopf angelegten Ohren, Knurren
  • Drohung: aufrechte Körperhaltung mit angespannter Muskulatur, aufgestellten Nacken- und Rückenhaare, verengten Pupillen, starr geradeaus gerichtetem Blick und nach hinten gezogenen Mundwinkeln, sodass die Zähne sichtbar sind
  • Freude oder Erregung: Ein Wedeln mit der Rute und Bellen kann auf eine freudige Erwartung hindeuten oder ein Zeichen der Unruhe sein.
  • Wachsamkeit: spitz nach oben gerichtete Ohren

Das Wedeln mit dem Schwanz ist bei Hunden ein Ausdruck von Freude.

Bei vielen Hunden kann Spielfreude leicht mit Aggression verwechselt werden, vor allem, wenn man das Tier nicht kennt. Wenn ein Hund spielen möchte, ist er oft aufgeregt, bewegt sich ruckartig hin und her, öffnet sein Maul und zeigt seine Zähne, wedelt mit seiner Rute und knurrt zum Teil leise.

Am besten achtet man auf möglichst viele Signale der Körpersprache des Hundes, um den Hund nicht falsch zu verstehen.

Ein Hund wedelt mit dem Schwanz

TIPPS ZUR VERBESSERUNG DER EIGENEN KÖRPERSPRACHE

Die Mikroexpressionen lassen sich zwar kaum beeinflussen, aber man kann lernen, die bewussten Signale der Körpersprache zu kontrollieren. Die richtige Mimik, Gestik und Körperhaltung können gezielt trainiert und eingesetzt werden. Das beeinflusst in der Regel nicht nur das Kommunikationsverhalten positiv, sondern führt auch zu einer selbstbewussteren Wirkung auf die Mitmenschen.

Zu den häufigsten Fehlern, die bei der nonverbalen Kommunikation gemacht werden, zählen unter anderem das Vermeiden von Blickkontakt, übertriebene Gesten, ein schwacher Händedruck, eine gebeugte Körperhaltung und nervöses Zappeln. Alle diese Signale spiegeln Unsicherheit und ein geringes Selbstbewusstsein wider.

Durch sogenannte „Power Posen“ soll das eigene Selbstwertgefühl gestärkt und psychologische Blockaden gelöst werden. Sie können ganz einfach zu Hause geübt werden. Dazu zählen unter anderem:

  • hüftbreit, mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen
  • aufrecht, mit geradem Rücken stehen, sitzen und gehen
  • die Schultern leicht zurücknehmen und den Brustkorb öffnen
  • sich mit offenen Armen oder mit den Händen hinter dem Kopf im Stuhl zurücklehnen
  • die Arme in die Hüften stemmen
  • die Arme in V-Form nach oben strecken

Weitere Tipps zur Verbesserung der Körpersprache in Gesprächen sind zum Beispiel:

  • den Kopf gerade halten und nicht zum Boden oder zur Zimmerdecke schauen
  • Blickkontakt mit dem Gesprächspartner halten, ohne zu starren
  • nicken oder kleine zustimmende Gesten machen
  • eine offene und dem Gegenüber zugewandte Körperhaltung einnehmen
  • ein Verschränken der Arme vermeiden
  • auf kleine und dezente Gesten achten
  • ein Händedruck, der weder zu fest noch zu schwach ist

Eine gute Möglichkeit, die neuen Körpersignale zu verinnerlichen ist, diese vor dem Spiegel zu üben oder sich selbst während eines Gesprächs auf Video aufzunehmen und hinterher die Körpersprache zu analysieren. Eine selbstbewusste Körpersprache kann im Alltag wahre Wunder wirken und unsere Wirkung auf unsere Mitmenschen wesentlich verbessern.

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Körpersprache bei Menschen: Personen gestikulieren

08/2020 – Ljubica Negovec

Körpersprache richtig deuten und einsetzen: Übungen & Tipps

Kommunikation findet nicht nur auf der verbalen Ebene statt, sondern ist ein Zusammenspiel aus Worten, Stimmlage und Körpersignalen. Der nonverbale Part hat dabei den größten Einfluss auf unsere Wirkung nach außen. Wir senden permanent Signale durch unsere Körpersprache, Gestik und Mimik aus und kommunizieren so miteinander. Im Folgenden zeigen wir, wie man Körpersprache richtig deuten und einsetzen kann.

 

WAS IST KÖRPERSPRACHE?

Die Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation, die sich in vielen bewussten und unbewussten Signalen des Körpers ausdrückt. Die wichtigsten davon sind Gestik, Mimik, Körperhaltung und Körperbewegung. Wie man sitzt, steht und geht, ob man die Schultern hängen lässt, die Beine überkreuzt oder die Arme verschränkt, ob man Blickkontakt hält, wie fest der Händedruck ist und wie das Distanzverhalten zu anderen Menschen ist, verrät sehr viel über die jeweilige Person. Ganz nach der berühmten Aussage des Kommunikationcoswissenschaftlers Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Körpersignale, die mit bloßem Auge erkennbar sind, werden als Makroexpressionen bezeichnet. Die sogenannten Mikroexpressionen hingegen, die ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Kommunikationsverhalten haben, können nur mithilfe von Zeitlupen-Aufnahmen oder Filmwiederholungen sichtbar gemacht werden.

 

KÖRPERSPRACHE LESEN UND RICHTIG DEUTEN

Es heißt, dass es unmöglich sei, mit dem Körper zu lügen. Sind das Gesagte, der Tonfall der Stimme und die Körpersprache nicht deckungsgleich, lässt das darauf schließen, dass etwas nicht stimmt und die Person unter Umständen nicht die Wahrheit spricht. Nur wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen passen, ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild. Vor allem die unbewussten Signale des Körpers können in emotionalen Situationen nur schwer kontrolliert werden.

Dabei handelt es sich zum Beispiel um kleine Gesten oder Signale des Gesichtes. Oft verrät der Blick, wie eine Person wirklich fühlt; die Augen können sowohl Freude als auch Trauer widerspiegeln und müssen nicht immer zum Gesagten passen. Körpersignale können jedoch ebenso ganz bewusst eingesetzt werden, zum Beispiel ein Lächeln, ein gezielter Blick, ein fester Händedruck oder eine aufrechte Haltung. Einige Medienprofis und Politiker sind wahre Meister der Kommunikation und setzen Körpersignale gekonnt für ihre Zwecke ein. Nur wer auf die unbewussten Microsignale achtet, kann zwischen den Zeilen lesen.

DIE KÖRPERSPRACHE DER HÄNDE UND ARME – DIE GESTIK

Die Bewegung der Hände, Arme und des Kopfes wird als Gestik bezeichnet und kann ebenfalls bewusst und unbewusst erfolgen. Man kann zum Beispiel ganz bewusst einen festen Händedruck geben. Beim Sprechen gestikulieren die meisten Menschen jedoch vollkommen unbewusst, sogar während sie telefonieren.

Das Gestikulieren mit Armen und Händen geschieht ganz automatisch während dem Reden.

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Körpersprache bei Menschen: Personen gestikulieren

08/2020 – Ljubica Negovec

Körpersprache richtig deuten und einsetzen: Übungen & Tipps

Kommunikation findet nicht nur auf der verbalen Ebene statt, sondern ist ein Zusammenspiel aus Worten, Stimmlage und Körpersignalen. Der nonverbale Part hat dabei den größten Einfluss auf unsere Wirkung nach außen. Wir senden permanent Signale durch unsere Körpersprache, Gestik und Mimik aus und kommunizieren so miteinander. Im Folgenden zeigen wir, wie man Körpersprache richtig deuten und einsetzen kann.

 

WAS IST KÖRPERSPRACHE?

Die Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation, die sich in vielen bewussten und unbewussten Signalen des Körpers ausdrückt. Die wichtigsten davon sind Gestik, Mimik, Körperhaltung und Körperbewegung. Wie man sitzt, steht und geht, ob man die Schultern hängen lässt, die Beine überkreuzt oder die Arme verschränkt, ob man Blickkontakt hält, wie fest der Händedruck ist und wie das Distanzverhalten zu anderen Menschen ist, verrät sehr viel über die jeweilige Person. Ganz nach der berühmten Aussage des Kommunikationcoswissenschaftlers Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Körpersignale, die mit bloßem Auge erkennbar sind, werden als Makroexpressionen bezeichnet. Die sogenannten Mikroexpressionen hingegen, die ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Kommunikationsverhalten haben, können nur mithilfe von Zeitlupen-Aufnahmen oder Filmwiederholungen sichtbar gemacht werden.

 

KÖRPERSPRACHE LESEN UND RICHTIG DEUTEN

Es heißt, dass es unmöglich sei, mit dem Körper zu lügen. Sind das Gesagte, der Tonfall der Stimme und die Körpersprache nicht deckungsgleich, lässt das darauf schließen, dass etwas nicht stimmt und die Person unter Umständen nicht die Wahrheit spricht. Nur wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen passen, ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild. Vor allem die unbewussten Signale des Körpers können in emotionalen Situationen nur schwer kontrolliert werden.

Dabei handelt es sich zum Beispiel um kleine Gesten oder Signale des Gesichtes. Oft verrät der Blick, wie eine Person wirklich fühlt; die Augen können sowohl Freude als auch Trauer widerspiegeln und müssen nicht immer zum Gesagten passen. Körpersignale können jedoch ebenso ganz bewusst eingesetzt werden, zum Beispiel ein Lächeln, ein gezielter Blick, ein fester Händedruck oder eine aufrechte Haltung. Einige Medienprofis und Politiker sind wahre Meister der Kommunikation und setzen Körpersignale gekonnt für ihre Zwecke ein. Nur wer auf die unbewussten Microsignale achtet, kann zwischen den Zeilen lesen.

DIE KÖRPERSPRACHE DER HÄNDE UND ARME – DIE GESTIK

Die Bewegung der Hände, Arme und des Kopfes wird als Gestik bezeichnet und kann ebenfalls bewusst und unbewusst erfolgen. Man kann zum Beispiel ganz bewusst einen festen Händedruck geben. Beim Sprechen gestikulieren die meisten Menschen jedoch vollkommen unbewusst, sogar während sie telefonieren.

Das Gestikulieren mit Armen und Händen geschieht ganz automatisch während dem Reden.

2 Controller liegen auf einem Sofa

Die Nachfrage wird von vielen japanischen Spielentwicklern jedoch immer noch unterschätzt:

  • Japanische Videospiele erscheinen häufig nur im Heimatland.
  • Nur wenige Importe schaffen es nach Europa oder in die USA – die Beschaffung der Titel ist häufig sehr umständlich und nur im Internet oder Fachhandel möglich.
  • Wenn es zu einer Lokalisierung kommt, ist diese häufig minderwertig.

Viele nicht-japanische Spieler beschweren sich darüber, wie unprofessionell manche Lokalisierungen sind. Das wird vor allem deutlich, wenn das Original bekannt ist. Problematisch ist hier, dass nicht nur die Übersetzung der Sprache ein Hindernis zu sein scheint – sogar der Inhalt unterscheidet sich häufig, sodass sich das Gefühl aufdrängt, der Spieler außerhalb Japan bekommt ein halb-fertiges Produkt vorgesetzt.

WARUM WERDEN JAPANISCHE VIDEOSPIELE SO HÄUFIG NICHT LOKALISIERT?

Die japanische Kultur ist nicht nur mehrere Jahrtausende alt, sondern für den Ausländer auch häufig sehr speziell oder „anders“ – das nehmen viele Videospielentwickler zum Grund, auf eine Lokalisierung zu verzichten.

Gesellschaftliche Aspekte und die Kultur, die für die Spielgeschichte eine wichtige Rolle spielen, seien zu speziell, als dass sie vom Spieler in Europa oder in den USA verstanden werden könnten.

Diese Haltung ist sehr schwierig, da es ein wenig so klingt, als wäre der nicht-japanische Spieler eine Lokalisierung „nicht wert“ – da die Fangemeinde für japanische Videospiele jedoch immer größer wird, schafften es dann doch einige Titel über die Ländergrenzen hinaus. Zufrieden waren die Spieler damit jedoch ganz und gar nicht, weil:

  • Es keine übersetzte Sprachausgabe gab – es wurden lediglich Untertitel eingeblendet, die Sprache an sich ist weiterhin japanisch.
  • Inhaltlich wurden die Spiele angepasst, um ausländische Spieler nicht mit Dingen der japanischen Kultur zu langweilen, die sie nicht verstehen würden – so lautete jedenfalls der Grund der Entwicklerschmieden.

Fakt ist jedoch: Das Verständnis für die japanische Kultur ist weit größer ausgeprägt, als die Branche annimmt. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass immer mehr japanische Entwickler auch den ausländischen Markt mit großem Potenzial verknüpfen.

LOKALISIERUNG JAPANISCHER VIDEOSPIELE WIRD VORANGETRIEBEN

Beliebte japanische „Visual Novel“, Titel wie Yakuza oder God Eater – auch der nicht-japanische Spieler will die Titel zu Hause auf der Konsole spielen. Als leuchtendes Paradebeispiel hat sich hier Capcom hervorgetan, eines der größten Spielhäuser in Japan. Capcom will seine zukünftigen Titel auch für das internationale Publikum optimieren:

  • Texte sollen in bis zu 15 Sprachen übersetzt werden.
  • Die Sprachausgabe wird in bis zu sieben Sprachen übersetzt und vertont.
  • Minderwertige Lokalisierungen vergangener Titel sollen als Mahnmal dienen – das Feedback der ausländischen Spieler dient hier als wichtiger Anhaltspunkt für Verbesserungen.

 

FAZIT:

Ein Umdenken in der japanischen Videospielbranche ist unbedingt notwendig, um wichtiges Potenzial ausschöpfen zu können, denn:

Der Markt ist da. Und er ist kaufkräftig, wie die Kickstarter-Kampagne von „CLANNAD“, einer Visual Novel, die lokalisiert werden sollte, zeigt. Statt der angestrebten 140.000 US-Dollar erzielte man eine Investitionssumme von 540.000 US-Dollar. Spätestens hier zeigt sich: Die Nachfrage für (lokalisierte) japanische Rollenspiele steigt.

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Körpersprache richtig deuten und einsetzen: Übungen & Tipps

Kommunikation findet nicht nur auf der verbalen Ebene statt, sondern ist ein Zusammenspiel aus Worten, Stimmlage und Körpersignalen. Der nonverbale Part hat dabei den größten Einfluss auf unsere Wirkung nach außen. Wir senden permanent Signale durch unsere Körpersprache, Gestik und Mimik aus und kommunizieren so miteinander. Im Folgenden zeigen wir, wie man Körpersprache richtig deuten und einsetzen kann.

 

WAS IST KÖRPERSPRACHE?

Die Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation, die sich in vielen bewussten und unbewussten Signalen des Körpers ausdrückt. Die wichtigsten davon sind Gestik, Mimik, Körperhaltung und Körperbewegung. Wie man sitzt, steht und geht, ob man die Schultern hängen lässt, die Beine überkreuzt oder die Arme verschränkt, ob man Blickkontakt hält, wie fest der Händedruck ist und wie das Distanzverhalten zu anderen Menschen ist, verrät sehr viel über die jeweilige Person. Ganz nach der berühmten Aussage des Kommunikationcoswissenschaftlers Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Körpersignale, die mit bloßem Auge erkennbar sind, werden als Makroexpressionen bezeichnet. Die sogenannten Mikroexpressionen hingegen, die ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Kommunikationsverhalten haben, können nur mithilfe von Zeitlupen-Aufnahmen oder Filmwiederholungen sichtbar gemacht werden.

 

KÖRPERSPRACHE LESEN UND RICHTIG DEUTEN

Es heißt, dass es unmöglich sei, mit dem Körper zu lügen. Sind das Gesagte, der Tonfall der Stimme und die Körpersprache nicht deckungsgleich, lässt das darauf schließen, dass etwas nicht stimmt und die Person unter Umständen nicht die Wahrheit spricht. Nur wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen passen, ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild. Vor allem die unbewussten Signale des Körpers können in emotionalen Situationen nur schwer kontrolliert werden.

Dabei handelt es sich zum Beispiel um kleine Gesten oder Signale des Gesichtes. Oft verrät der Blick, wie eine Person wirklich fühlt; die Augen können sowohl Freude als auch Trauer widerspiegeln und müssen nicht immer zum Gesagten passen. Körpersignale können jedoch ebenso ganz bewusst eingesetzt werden, zum Beispiel ein Lächeln, ein gezielter Blick, ein fester Händedruck oder eine aufrechte Haltung. Einige Medienprofis und Politiker sind wahre Meister der Kommunikation und setzen Körpersignale gekonnt für ihre Zwecke ein. Nur wer auf die unbewussten Microsignale achtet, kann zwischen den Zeilen lesen.

DIE KÖRPERSPRACHE DER HÄNDE UND ARME – DIE GESTIK

Die Bewegung der Hände, Arme und des Kopfes wird als Gestik bezeichnet und kann ebenfalls bewusst und unbewusst erfolgen. Man kann zum Beispiel ganz bewusst einen festen Händedruck geben. Beim Sprechen gestikulieren die meisten Menschen jedoch vollkommen unbewusst, sogar während sie telefonieren.

Das Gestikulieren mit Armen und Händen geschieht ganz automatisch während dem Reden.

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Jugendsprache 2021: Definition und kleines Wörterbuch

03/2021 – Ljubica Negovec

Du bist anstrengend AF“. Lesen Sie das gerade und haben keine Ahnung, was „AF“ heißen soll? Dann sind Sie vermutlich über 19 Jahre alt und die Sprache der Jugend von heute ist Ihnen nicht mehr geläufig. Was bei Ihnen damals vielleicht „cool“ oder „geil“ war, ist heute eher „lit“ oder „lan“. Sheeesh, oder? Vor allem bestimmte Abkürzungen beim Chatten Online sind für Menschen, die nicht der „Generation X“ angehören, oft kaum verständlich. Wollen Sie wissen, was Jugendsprache ist und welche Beispiele für Jugendsprache Sie unbedingt kennen sollten? Dann wrapen Sie sich doch ein und spitzen Sie die Lauscher, wenn Sie gerade eh nur am Fermentieren sind, Bruh!

 

HINTERGRÜNDE VON JUGENDSPRACHE

Die Jugendsprache, die aus genau solchen Ausdrücken besteht, ist einem ständigen Wandel unterworfen. Die Sprache, die junge Leute verwenden, hängt von zahlreichen Faktoren ab: Zeit des Aufwachsens, sozialer Stand, Umfeld, Erziehung, aber auch Neigungen und Interessen der Jugendlichen spielen eine wichtige Rolle. Immer mehr spielt auch das Internet, speziell Social Media und Apps zum Austausch von Nachrichten (z.B. Whatsapp, Signal oder Telegram) eine Rolle. Man könnte fast meinen, dass sich hier eine eigene „Chat-Sprache“ entwickelt.

Das Ziel solch spezifischer Sprache ist häufig die Abgrenzung zu anderen sozialen Gruppen, nicht selten zu den Eltern oder zu Autoritätspersonen allgemein. Jugendliche identifizieren sich durch bestimmte Sprachverwendung und Begriffe. Im Folgenden finden Sie Wissenswertes über die Jugendsprache sowie ein kleines Wörterbuch mit den skurrilsten Ausdrücken.

 

MERKMALE UND DEFINITION: WAS IST JUGENDSPRACHE?

Jugendsprache beschreibt Sprachmuster bzw. Sprechweisen, die unterschiedliche Gruppen von Jugendlichen zu unterschiedlichen Zeiten, in verschiedenen Situationen und Altersstufen verwenden. Es gibt also nicht DIE eine Definition von Jugendsprache. Es existieren zahlreiche Formen von „Mikrosprachen“, die von verschiedenen Gruppen in unterschiedlichen Kommunikationssituationen verwendet werden.

In der heutigen Jugendsprache allgemein spielen Übertreibungen, Humor, Wortverschmelzungen etc. eine bedeutende Rolle. Die Jugendsprache wird außerdem, wie bereits oben erwähnt, zunehmend von Ausdrücken aus dem digitalen Bereich beeinflusst.

Soziale Medien wie Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok haben eine nicht unwesentliche Auswirkung auf die Sprache – insbesondere die der jungen Generation. Globalisierung und Interkulturalität sind hierfür ebenso wichtig. Es wird dabei von Ethnolekten gesprochen. Ein Beispiel für ein jugendliches „Türk-Deutsch“ wäre „Isch geh Bahnhof“.

 

CRINGE, MASHALLAH, LAUCH – JUGENDSPRACHE-BEISPIELE 2021

Cringe“ reiht sich ein in die Begriffe, die vom (englischsprachigen) Internet beeinflusst werden.

Übersetzt bedeutet es so viel wie „zusammenzucken“; „to cringe at something“ kann mit „etwas höchst peinlich finden“ übersetzt werden. Im jugendsprachlichen Sinn geht „cringe“ in Richtung des Fremdschämens. Zahlreiche Videos, die im Internet kursieren, sind explizit auf diesen Fremdschäm-Faktor ausgelegt.

Für Jugendliche programmatisch ist die Peinlichkeit, die ihnen oft von ihren Eltern beschert wird, wenn sie beispielsweise cool sein wollen. Hier wäre „cringe pur“ ein passender Ausruf eines peinlich berührten Jugendlichen.

Übrigens war „Cringe“ unter den Top 3 für das Jugendwort 2020. Welches es schlussendlich geworden ist, erfahren Sie weiter unten.

Haben Sie schon mal das Wort „Mashallah“ gehört?

Bei „Mashallah“ handelt es sich um einen Ausruf, der als Kompliment dienen soll. Das Wort bedeutet sinngemäß übersetzt so etwas wie „großartig“. Es kommt ursprünglich aus dem Arabischen und bedeutet dort exakt übersetzt „Was Allah wollte, ist eingetreten“. Wenn ein Jugendlicher Ihnen in Zukunft „Mashallah“ entgegenruft, können Sie sich freuen: Dann haben Sie ganz offenbar etwas richtig gemacht.

„Mashallah“ war zwar nicht unter den Top 3 für das Jugendwort 2020, dafür aber unter den letzten zehn.

Lauch ist doch ein Gemüse, oder?

Ja klar, aber das interessiert doch einen vor pubertierender Ignoranz strotzenden Jugendlichen nicht. Viel besser eignet sich das Wort doch für jemanden, der schwach, blass und ohne eigene Meinung ist.

Der Begriff „Lauch“ ist in der Jugendsprache alles andere als ein leckeres Gemüse. Als „Lauch“ bezeichnet die soziale Gruppe eine schwache, blasse Person ohne eigene Meinung.

Denn genau dafür wird der Grünzeug-Name zweckentfremdet. Naja, zumindest teilweise, denn ein bisschen angelehnt an das Aussehen des Gemüses sind diejenigen Personen ja auch, die damit betitelt werden. Blass, dünn, ohne Muskeln oder nennenswerte Kurven – alles Attribute, die auf Lauch auch irgendwie zutreffen. Übrigens war „Lauch“ in der engeren Auswahl für das Jugendwort 2018, wurde dann aber von „Ehrenmann/Ehrenfrau“ verdrängt. So ein Lauch!

Der Begriff Lauch in der Jugendsprache

Fun Fact:

Aufgrund von Umstrukturierungen im Langenscheidt-Verlag, der stets die Wahl zum Jugendwort des Jahres durchführt, fiel die Wahl 2019 aus. Dafür steht das Jugendwort des Jahres 2020 aber schon fest: Und geworden ist eeees… „Lost“.

„Lost“ konnte sich schlussendlich gegen „Wild“ und „Cringe“ durchsetzen. Das Wort kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt „verloren“. Es beschreibt einen Menschen, der keinen Plan von irgendwas hat und nicht checkt, was gerade abgeht – um es mal mit Jugendworten zu formulieren.

„Lost“ löst damit „Cringe“, den Vorgänger von 2019, als neues Jugendwort ab.

VONG CRINGE HER: WEITERE BEISPIELE FÜR JUGENDSPRACHE

Nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben, leiden Sie sicher an „Screenitus“ (Verschmelzung von „Screen“ und „Tinnitus“; beschreibt den Umstand, wenn man zu lange am Bildschirm gehangen hat) – versprochen.

Jugendsprache 2021 Screenitus

Der Bildschirm gehört zum ständigen Begleiter der neuen Generation. Bei zu langer Bildschirmnutzung hat sich im Wortgebrauch der Jugend der Begriff „Screenitus“ etabliert.

Denn wenn man mal angefangen hat, jugendsprachliche Ausdrücke zu studieren, kann man gar nicht mehr aufhören. Die Kreativität mancher Begriffe und Wendungen ist nämlich einfach nur „lit“.

  • Klar, dass zahlreiche jugendsprachliche Ausdrücke heutzutage vom Internet geprägt werden. Soziale Medien, InfluencerInnen und GamerInnen haben hier einen bedeutenden Einfluss. Begriffe wie „Banalverkehr“ (belangloser Chatverlauf), „exting“ (per Text-Nachricht mit jemandem Schluss machen), „GEGE“ („good game“, Ausdruck von Gamern) oder „zuckerbergen“ (stalken) sind sprachliche Zeugnisse unserer heutigen Digital-Kultur. Wenn Sie diese nicht kennen, sind Sie wahrscheinlich „sozialtot“, also in sozialen Netzwerken nicht aktiv. Oder einfach nur alt.
  • Zur häufigen Verwendung von Begriffen, die in irgendeinem Verhältnis zum Internet stehen, kommen die zahlreichen Ausdrücke hinzu, die einen englischsprachigen Einfluss haben. Dies kann man an Beispielen wie „Swaggernaut“ (sehr coole Person), „fly sein“ (cool sein, abgehen), „napflixen“ (schlafen und daneben Netflix einschalten), „hustlen“ (sich ins Zeug legen, hetzen) oder „squad“ (Clique) sehen.
  • Häufig werden außerdem Begriffe aus der deutschen Alltagssprache gemischt und so zu neuen umgeformt, wie man bei „Banalverkehr“, „breiern“ (brechen und danach weiterfeiern), „Dummfall“ (dummer Unfall) oder „tacken“ (Nachrichten verschicken, wenn man am Klo sitzt; tacken = texten + kacken) erkennen kann. Ein Beispiel für solch eine Zusammensetzung, die 2019 viral ging, ist das Wort „Gönnjamin“. Geprägt wurde das Wort durch den Rapper Kollegah, der es über Social Media verbreitet hat. „Gönnjamin“ setzt sich aus gönnen und Benjamin zusammen und beschreibt jemanden, der sich gerne teure Sachen gönnt.

„TACKEN“ & „AMEISENTITTEN“: VULGÄRE WÖRTER IN DER JUGENDSPRACHE

Vielleicht ist Ihnen bei diesen Beispielen schon aufgefallen, dass die von Jugendlichen verwendeten Begriffe häufig sarkastisch, vulgär und abwertend angehaucht sind. Sehr oft lassen sich hierbei Ausdrücke finden, die Verbindungen zu Ausscheidungen des Menschen („tacken“) oder zur Sexualität („Banalverkehr“) herstellen.

Beispiele für Wortschöpfungen dieser Art finden Sie im Folgenden:

  • „Landkreismatratze“ ist beispielsweise ein Ausdruck für ein Mädchen, das mit vielen Jungs aus seiner Umgebung schläft.
  • Die Verbindung von verschiedenen Sinnesorganen mit dem Wort „Orgasmus“ ist bei Jugendlichen außerdem sehr beliebt. „Ohrenorgasmus“ oder „Augenorgasmus“ haben Sie bestimmt schon gehört. Diese beiden Wörter werden verwendet, wenn etwas besonders schön klingt bzw. ebenso aussieht.
  • „Nasenorgasmus“ hingegen beschreibt den Vorgang des Niesens.
  • „Foodporn“ beschreibt im Übrigen, dass etwas Essbares so gut aussieht oder schmeckt, dass man sterben könnte.

Beim Anblick von folgendem Burger würden viele Jugendliche von „foodporn“ sprechen:

Foodporn ist ein Jugendwort 2021

Haben Sie schon mal das Wort „Alimentenkabel“ gehört? Nein! Seien Sie nicht traurig, denn auf die Bedeutung dieses Jugend-Ausdrucks zu kommen, grenzt an Detektivarbeit. Falls Sie jetzt an ein neuartiges Kabel denken, durch das Alimente vom Vater zum entsprechenden Kind gelangen, liegen Sie falsch.

Es handelt sich hierbei auch nicht um einen Fernsehkanal für alleinerziehende Mütter. Nein. „Alimentenkabel“ beschreibt nichts Geringeres als das Stück, das eine Frau zur Mutter machen kann. Ja, richtig. Es ist ein Ausdruck für „Penis“ . Mehr muss dazu wohl nicht mehr gesagt werden.

Ein weiterer Ausdruck gefällig, der sexuell relevante Körperteile beinhaltet? Dieses Mal handelt es sich allerdings um eine durchaus harmlose Bedeutung, die lediglich mit einem äußerst kreativen, vulgären Wort umrissen wird. Auch schon mal Ameisentitten gehabt? Nein? Doch, ziemlich sicher. Dafür müssen Sie nicht mal eine Frau sein. Ameisentitten ist nämlich lediglich ein Ausdruck für Gänsehaut. Logisch, was sonst…?

Bei „Analhusten“ kommen Sie vielleicht eher drauf, um was es sich handeln könnte. Ja, richtig, dies ist ein Ausdruck dafür, wenn jemand an Blähungen leidet. Seems legit!

 

„FALTENBÜGLER“ ODER „FUMMELBUNKER“: JUGENDSPRACHE 

Sie sehen, der Kreativität der Jugendlichen sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um ihre eigene Sprache geht. Für Formenreichtum bedarf es aber nicht zwangsweise eines Bezugs zu Körperteilen oder Ausscheidungen, wie folgende Beispiele zeigen. Lust auf eine Runde „Heiteres Beruferaten“?

  • „Faltenbügler“ haben Sie vielleicht schon mal gehört. Es handelt sich hier um einen Schönheitschirurgen. Zugegeben, darauf kann man mit ein wenig Nachdenken von selbst kommen. Jetzt wird es schwieriger. Was ist denn bitte ein…
  • „Gelbsüchtiger“? Da fällt Ihnen sicher gleich die Krankheit ein. Es wird aber ein Beruf gesucht. Keine Idee? Es handelt sich selbstverständlich um einen Postboten. Sowieso.
  • Ein letzter Versuch: Haben Sie schon einmal ein „Mietmaul“ engagiert? Was das ist, fragen Sie sich? Liegt doch auf der Hand. Es handelt sich hier natürlich um einen Rechtsanwalt. Logo! Ok, weil’s so lustig ist, noch einen.
  • Was könnte denn ein „Plattenpräsident“ tun? Er ist, wie der Name schon sagt, Präsident der Platten und kann somit nur eines sein, oder? Richtig, ein DJ.

 

Allgemein lässt sich beobachten, dass Jugendliche Dinge und Menschen gern nach Merkmalen des Aussehens, Tätigkeiten oder nach Ähnlichkeiten zu anderen Dingen oder Menschen beschreiben.

Diese Tatsache lässt sich an „Fummelbunker“ gut demonstrieren. Können Sie sich noch an einen Ort aus Ihrer Jugend erinnern, an dem Sie gefummelt haben? Richtig, die Diskothek. Denn genau die ist mit „Fummelbunker“ gemeint.

Falls Sie noch ein kreatives Wort für „Rollator“ suchen, lesen Sie einfach weiter. „Pflasterporsche“ strahlt doch geradezu vor Einfallsreichtum. Wenn man sich da nicht auf die Zeit als Ghetto-Rentner freut…

LIT STATT LAUCH ODER: LÄUFT BEI IHNEN

Nachdem Sie dank Ihres neu gewonnenen Vokabulars jetzt ein absoluter Jugendsprach-Profi sind, könnten Sie sich doch mal in die nächste Bar (oder Schule) wagen und ein Gespräch oder „Enterbrainment“ mit den Jugendlichen starten. Gönnung, sagen wir da nur. Wieso das für Sie relevant sein sollte? Halt vong Interesse her.

„AF“, das Sie als erstes Beispiel für Jugendsprache in der Einleitung gelesen haben, bedeutet übrigens „as fuck“. Dies wird meist zur besonderen Hervorhebung verwendet. Der zitierte Satz aus der Einleitung beschreibt also den Umstand, dass der/die Angesprochene nicht nur anstrengend, sondern anstrengend as fuck, also voll/total/besonders/richtig anstrengend ist. Nicer Scheiß!

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Internationale Website - Das müssen Sie beachten

Internationale Website? Das müssen Sie beachten!

ACHTUNG: WEBSITE LOKALISIERUNG IST NICHT GLEICH SEO ÜBERSETZUNG.

03/2021, ALLESPRACHEN

 

Die Begriffe Webseiten Lokalisation und SEO Übersetzung sorgen zum Teil immer noch für Verwirrung. Dabei scheitert es oft daran, die beiden Punkte voneinander zu unterscheiden.

Die Annahme, dass es sich dabei um ein und dieselbe Sache handelt, ist nicht nur unkorrekt, sondern kann zu gravierenden Problemen bei der internationalen Vermarktung Ihrer Website führen.

Untenstehend haben wir die Unterschiede für Sie leicht und verständlich ausgearbeitet.

ÜBERSETZUNG ODER LOKALISIERUNG? DAS SIND DIE UNTERSCHIEDE.

Das Übersetzen von Texten ist den meisten Menschen klar: Es gilt, Original-Textmaterial in die gewünschte Zielsprache zu übersetzen, um Sinn und Botschaft der Wörter beizubehalten.

SEO-ÜBERSETZUNG

Bei der SEO Übersetzung kommt jedoch ein weiterer Aspekt hinzu: Hier müssen die Texte nicht nur für den Leser, sondern auch für die Suchmaschinen übersetzt werden. Das bezieht

  • Keywords,
  • Tags,
  • Titel und
  • Metabeschreibungen

mit ein. Wichtig ist dabei, sich in den Menschen, der sucht, hineinzuversetzen: Wonach und mit welchen Wörtern sucht beispielsweise jemand aus Spanien nach den Produkten und Dienstleistungen, die Sie anbieten?

Die Antwort darauf liefert wichtige Anforderungen an die suchmaschinenoptimierten Texte der Webseite.

LOKALISIERUNG

Bei der Lokalisierung hingegen geht es weniger um die Anpassung des Seiteninhalts für die Suchmaschinen, sondern darum, die Inhalte auf die internationale Zielgruppe, den Menschen dahinter, anzupassen. Und zwar so, dass sich diese Zielgruppe, die nicht nur eine andere Sprache spricht, sondern auch eine andere Kultur aufweist, angesprochen fühlt und sich mit Ihren Texten identifizieren kann.

Denn: Nur dann werden sie Ihre Produkte auch kaufen.

Neben den Texten müssen auch die Nutzeroberfläche und der gesamte Seitenauftritt auf diese Ansprüche abgestimmt werden, sodass die Unternehmung auch im Ausland zum Erfolg wird.

ZUSAMMENFASSEND:

  • Die SEO Übersetzung kümmert sich darum, dass Ihre Texte auf das Suchverhalten von Menschen und – der Hauptaspekt dahinter – auf die Anforderungen von Suchmaschinen wie google und Co abzustimmen.
  • Die Lokalisierung verfolgt vor allem kulturelle Aspekte, um das Nutzererlebnis und die Identifizierung  ausländischer Zielgruppen mit Ihren Texten zu perfektionieren.

DIE WICHTIGKEIT ENTSPRECHENDER LOKALISIERUNG

Der Erfolg einer Website hängt maßgeblich von einer stimmigen Lokalisierung ab. Mitunter ist die sogar noch wichtiger als die reine Übersetzung von Keywords oder Content.

Das liegt daran, dass eine potenzielle neue Zielgruppe im Ausland schnell das Interesse an einer Seite verliert, die nicht auf deren Erwartungen abgestimmt wurde.

Somit ist die Lokalisation also eine Art „kulturelle Übersetzung“, bei der auch landestypische Gepflogenheiten berücksichtigt werden.

 

ACHTUNG: TRETEN SIE NICHT IN KOSTSPIELIGE FETTNÄPFCHEN

Das gilt auch für Firmennamen oder Werbeslogans, die nicht in jedem Land den erhofften Erfolg haben – einfach, weil der (Fantasie-)Name im Zielland vielleicht eine Bedeutung hat, mit der Sie eigentlich NICHT in Verbindung stehen möchten.

Prüfen Sie derartige Begrifflichkeiten das unbedingt vorab.

Im Zweifelsfall raten wir Ihnen, lieber Änderungen in Betracht zu ziehen, anstatt außer Geld auch an Image zu verlieren.

Was passieren kann, wenn Übersetzung und Lokalisierung nicht perfekt aufeinander abgestimmt sind, können Sie im ALLESPRACHEN Blog unter der Headline „Marketingflops aufgrund von Übersetzungsfehlern“ nachlesen .

Auch bestimmte Themen oder Synonyme, werden anderorts kritisch beäugt. Sehr moderne Inhalte sorgen in konservativen Gesellschaften für negative Stimmen. BesucherInnen wenden sich demzufolge von der Seite ab – ganz egal, wie gut das beworbene Produkt oder Unternehmen auch sein mag.

Der Erfolg einer Website kann also von Land zu Land und von Kultur und Kultur stark variieren. Eine identische Seitengestaltung kann in einem Land super ankommen, in einem anderen jedoch total abgelehnt werden.

LOKALISIERUNG: FALLBEISPIEL MCDONALDS:

Stellen Sie sich eine McDonalds Website in Asien vor, von welcher die Werbefigur „Ronald McDonald„, der Clown mit weiß geschminktem Gesicht, von der Homepage lacht.

Mit dem Hintergrundwissen, dass ein weißes Gesicht in Asien mit dem Tod in Verbindung gebracht wird, sollte klar sein, welchen Misserfolg ein solcher Webauftritt einfahren würde. Solches Wissen zählt zu einer erfolgreichen Website Lokalisierung.

SEO-Übersetzung und Lokalisierung müssen Hand in Hand gehen.

Denn: Auch wenn eine optimale SEO Übersetzung für hohe Besucherzahlen sorgt ist nicht gewährleistet, dass diese BesucherInnen sich mit den Inhalten positiv identifizieren können.

Fehlt das kulturelle Verständnis, fehlen auch die Verkaufszahlen, Umsatz und Erfolg.

 

UNSERE EMPFEHLUNG: Setzen Sie ausschließlich auf Muttersprachler

Das Geheimnis einer guten Übersetzung ist, dass sie sich wie ein Originaltext liest. Deshalb arbeiten wir ausschließlich mit ÜbersetzerInnen, die in ihre Muttersprache übersetzen, und garantieren Ihnen so höchste sprachliche und kulturelle Kompetenz.

MuttersprachlerInnen kennen aus eigener Erfahrung das kulturelle Umfeld einer Sprache und werden Sie davor bewahren, dass in Ihrer Übersetzung Formulierungen vorkommen, die zwar richtig, aber im jeweiligen Kontext vielleicht unüblich und irritierend sind.

Beides, SEO-Übersetzungen und Lokalisierung einer Website, sind wichtige Bestandteile für Ihren internationalen Erfolg. Suchmaschinen, vor allem aber auch Ihre Zielgruppe, müssen gleichermaßen bedient werden.

Nur, wenn potenzielle Kunden die Website Dank SEO-Übersetzungen finden und anschließend über die Webseiten-Lokalisierung „abgeholt“ werden, rückt der internationale Erfolg in Greifbare Nähe.

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Körpersprache bei Menschen: Personen gestikulieren

08/2020 – Ljubica Negovec

Körpersprache richtig deuten und einsetzen: Übungen & Tipps

Kommunikation findet nicht nur auf der verbalen Ebene statt, sondern ist ein Zusammenspiel aus Worten, Stimmlage und Körpersignalen. Der nonverbale Part hat dabei den größten Einfluss auf unsere Wirkung nach außen. Wir senden permanent Signale durch unsere Körpersprache, Gestik und Mimik aus und kommunizieren so miteinander. Im Folgenden zeigen wir, wie man Körpersprache richtig deuten und einsetzen kann.

 

WAS IST KÖRPERSPRACHE?

Die Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation, die sich in vielen bewussten und unbewussten Signalen des Körpers ausdrückt. Die wichtigsten davon sind Gestik, Mimik, Körperhaltung und Körperbewegung. Wie man sitzt, steht und geht, ob man die Schultern hängen lässt, die Beine überkreuzt oder die Arme verschränkt, ob man Blickkontakt hält, wie fest der Händedruck ist und wie das Distanzverhalten zu anderen Menschen ist, verrät sehr viel über die jeweilige Person. Ganz nach der berühmten Aussage des Kommunikationcoswissenschaftlers Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Körpersignale, die mit bloßem Auge erkennbar sind, werden als Makroexpressionen bezeichnet. Die sogenannten Mikroexpressionen hingegen, die ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Kommunikationsverhalten haben, können nur mithilfe von Zeitlupen-Aufnahmen oder Filmwiederholungen sichtbar gemacht werden.

 

KÖRPERSPRACHE LESEN UND RICHTIG DEUTEN

Es heißt, dass es unmöglich sei, mit dem Körper zu lügen. Sind das Gesagte, der Tonfall der Stimme und die Körpersprache nicht deckungsgleich, lässt das darauf schließen, dass etwas nicht stimmt und die Person unter Umständen nicht die Wahrheit spricht. Nur wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen passen, ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild. Vor allem die unbewussten Signale des Körpers können in emotionalen Situationen nur schwer kontrolliert werden.

Dabei handelt es sich zum Beispiel um kleine Gesten oder Signale des Gesichtes. Oft verrät der Blick, wie eine Person wirklich fühlt; die Augen können sowohl Freude als auch Trauer widerspiegeln und müssen nicht immer zum Gesagten passen. Körpersignale können jedoch ebenso ganz bewusst eingesetzt werden, zum Beispiel ein Lächeln, ein gezielter Blick, ein fester Händedruck oder eine aufrechte Haltung. Einige Medienprofis und Politiker sind wahre Meister der Kommunikation und setzen Körpersignale gekonnt für ihre Zwecke ein. Nur wer auf die unbewussten Microsignale achtet, kann zwischen den Zeilen lesen.

DIE KÖRPERSPRACHE DER HÄNDE UND ARME – DIE GESTIK

Die Bewegung der Hände, Arme und des Kopfes wird als Gestik bezeichnet und kann ebenfalls bewusst und unbewusst erfolgen. Man kann zum Beispiel ganz bewusst einen festen Händedruck geben. Beim Sprechen gestikulieren die meisten Menschen jedoch vollkommen unbewusst, sogar während sie telefonieren.

Das Gestikulieren mit Armen und Händen geschieht ganz automatisch während dem Reden.

Menschen in einem Sprachkurs.

Der Vorteil eines Sprachkurses ist, dass man zusammen mit anderen lernt, was die Motivation enorm steigern kann. Außerdem kann man bei Unklarheiten sofort nachfragen. Ein potenzieller Nachteil ist, dass man Lerntempo und Lernstoff nicht selbst bestimmen kann und bei einer großen Gruppe eventuell kaum zu Wort kommt .

 

EINEN SPRACHPARTNER FINDEN

Es gibt heutzutage viele Sprachlernbörsen und Netzwerke im Internet, wo man sich einen „Sprach-Buddy“ oder „Tandem-Partner“ für die gewünschte Sprachkombination suchen kann. Der Austausch findet entweder online über Skype oder bei einem persönlichen Treffen statt. Diese Methode ist optimal für alle geeignet, die eine Sprache gerne über persönliche Kommunikation erlernen.

 

EINEN PRIVATLEHRER ENGAGIEREN

Einen privaten Sprachlehrer zu engagieren ist zwar eine kostenintensive, aber in der Regel auch sehr effektive Methode des Sprachenlernens. Der große Vorteil dabei ist, dass man das Lerntempo und den Inhalt der Lektionen persönlich absprechen und sich im Einzelunterricht intensiv mit der Fremdsprache auseinandersetzen kann.

 

SPRACHEN ONLINE LERNEN

Mittlerweile gibt es unzählige Möglichkeiten, eine Sprache online zu lernen, entweder mit einem Sprachpartner oder Lehrer über Video-Chat oder mithilfe von Online-Fernkursen. Das Institut für Lernsysteme (ILS) bietet zum Beispiel Fernkurse auf unterschiedlichen Niveaus an, bei denen man Studienhefte und CDs nach Hause geschickt bekommt und sich online mit Kursteilnehmern austauschen kann. Nach erfolgreicher Beendigung des Lehrgangs erhält man zudem ein Zertifikat.

 

SPRACHEN LERNEN MIT EINER APP

Apps werden beim Sprachenlernen immer beliebter und das aus gutem Grund. Sie ermöglichen den Lernenden nämlich, Lerntempo und -intensität vollkommen selbst zu bestimmen und spielerisch zu lernen. Am Smartphone kann man ganz praktisch ein paar Sprachübungen zwischendurch machen.

 

SPRACHEN MIT EINEM HÖRBUCH LERNEN

Wer eine Sprache beim Lernen gerne hört (auditiver Lerntyp) kann zum Beispiel zu einem Hörbuch greifen. Genauso wie Apps kann man auch Hörbücher unterwegs benutzen, zum Beispiel auf dem Arbeitsweg. Der Marktführer Audible hat zahlreiche fremdsprachige Hörbücher und sowie viele spezifische Sprachlern-Hörbücher im Sortiment. Fremdsprachige Filme mit Untertiteln eignen sich ebenfalls hervorragend als Sprachlernhilfe. Diese sind dank Untertitelübersetzung in vielen verschiedenen Sprachen erhältlich.

 

EINE SPRACHE IM AUSLAND LERNEN

Das ist eine der effektivsten Methoden, eine Fremdsprache zu lernen. In jenem Land, in dem die Sprache gesprochen wird und umgeben von Muttersprachlern, lernt es sich einfach am schnellsten. Das bedeutet jedoch nicht, dass man gleich auswandern muss. Beliebte Methoden sind ein Auslandssemester oder -jahr unter Studierenden, ein Au-pair-Aufenthalt, ein Sprachkurs oder ein längerer Urlaub. Wichtig ist, dass man eine Methode findet, die zum eigenen Lerntyp passt und bei der die Motivation aufrecht bleibt. Im Folgenden gehen wir kurz auf die beliebtesten Apps zum Sprachenlernen ein.

Globus mit Markierungen

DIE BELIEBTESTEN APPS ZUM SPRACHENLERNEN

Sprachenlernen mithilfe von Apps ist eine moderne und flexible Methode, die von Menschen aller Altersstufen mit Begeisterung genutzt wird. Mit den praktischen Apps ist man beim Lernen vollkommen unabhängig und lustige Spiele steigern die Motivation.

Es gibt inzwischen zahlreiche Apps zum Sprachen lernen. Die Übungen lassen sich praktisch in den Alltag einbauen.
Handy mit vielen Apps

SPRACHEN LERNEN MIT BABBEL

Der Marktführer unter den Sprachlern-Apps im deutschsprachigen Raum ist Babbel, eine kostenpflichtige E-Learning-Plattform wo derzeit 14 Sprachen – Deutsch als Fremdsprache, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Portugiesisch, Dänisch, Schwedisch, Niederländisch, Polnisch, Türkisch und Norwegisch – auf unterschiedlichen Niveaus gelernt werden können.

  • Die Sprachkurslektionen sind nur wenige Minuten lang und optimal für zwischendurch.
  • Die App kann sowohl am PC als auch am Smartphone oder Tablet genutzt werden.
  • Sie synchronisiert sich automatisch mit allen Geräten.
  • Auf dem Smartphone ist eine Offline-Nutzung möglich.
  • Man kann sich mit anderen Lernenden austauschen.
  • Spielerische Elemente steigern die Motivation.

 

SPRACHEN LERNEN MIT DUOLINGO

Duolingo ist eine US-amerikanische App zum Sprachenlernen, die sehr spielerisch aufgebaut ist.

  • Sie verfügt über viele spielerische Elemente wie Bilder oder Hörübungen.
  • Für deutschsprachige Lernende sind die Sprachen Englisch, Spanisch und Französisch verfügbar.
  • Mit Englisch als Ausgangssprache kann man aus vielen exotischen Sprachen auswählen.
  • Die App synchronisiert sich automatisch mit dem Computerprogramm.
  • Duolingo erinnert die Nutzer daran, wenn eine Übung erledigt werden sollte.

 

SPRACHEN LERNEN MIT BUSUU

Busuu ist eine britische Online-Plattform zum Sprachenlernen, die mittlerweile auch als App für das Smartphone und Tablet vorhanden ist.

  • Es kann aus 15 verschiedenen Sprachen ausgewählt werden, unter anderem Polnisch, Russisch, Arabisch, Türkisch, Japanisch und Chinesisch.
  • Die Sprachen können je nach Niveau nur in fortlaufenden Kursen erlernt werden.
  • Busuu ist kostenlos, aber den vollen Umfang an Lernmaterialien erhält man nur in der kostenpflichtigen Premium-Variante.
  • Busuu ist ein soziales Netzwerk, in dem sich Nutzer gegenseitig helfen und Sprachtandem-Partnerschaften geschlossen werden können.

 

SPRACHEN LERNEN MIT MEMRISE

Memrise ist eine Vokabel-App aus Großbritannien, die vorgefertigte Kurse anbietet und zudem eigene Kurse erstellt.

  • Es können 13 verschiedene Sprachen bis zu einem Niveau von B1 gelernt werden.
  • Die Übungen sind sehr abwechslungsreich.
  • Die App organisiert eigene Lerneinheiten und man kann sogar Tagesziele einstellen.
  • In der Basisversion ist die App kostenlos, wobei jedoch viele Funktionen eingeschränkt sind.
  • Man kann Kurse herunterladen und offline lernen.
  • Sätze und Videos werden zum Teil von Einheimischen vorgesprochen.
  • Memrise ist am Computer oder am Smartphone verfügbar.

 

Sprachlern-Apps sind eine gute Möglichkeit, ganz unkompliziert eine neue Sprache zu lernen oder Kenntnisse aufzufrischen. Die Übungen können ganz einfach in den Tagesablauf integriert werden. Welches Niveau man letzten Endes erreicht, hängt natürlich vom eigenen Engagement ab.

Beim Sprachenlernen ist es wichtig, dass man das Gelernte ständig wiederholt und anwendet, denn das Gehirn braucht Zeit, um neue Verknüpfungen zu erstellen. Werbesprüchen wie „Sprachen im Schlaf lernen“ oder „Sprache lernen in 5 Tagen“ sollten man daher keinen Glauben schenken.

SPRACHEN LERNEN MIT DER BIRKENBIHL-METHODE

Die Birkenbihl-Methode ist ein Konzept des Sprachenlernens, das in den 1980er Jahren von der deutschen Management-Trainerin Vera F. Birkenbihl entwickelt wurde. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der spielerischen Wissensvermittlung, welche auf der Annahme aufbaut, dass man am besten wie ein Kind lernt.

Vera F. Birkenbihl ging bei der Entwicklung ihrer Methode davon aus, dass man eine Sprache wie ein Kind lernen sollte.
Vater lernt mit Kind eine Sprache

Als Lernmedien werden vor allem Hörmedien verwendet, da der Schwerpunkt auf der auditiven Methode liegt. Laut Birkenbihl gleicht ihre selbstentwickelte Methode dem natürlichen Lernen der Muttersprache und besteht aus vier Schritten:

  1. Den muttersprachlichen Text lesen und seine Bedeutung
  2. Den fremdsprachlichen Text aktiv hören und gleichzeitig eine Wort-für-Wort Übersetzung lesen.
  3. Den fremdsprachlichen Text im Alltag passiv hören.
  4. In der Fremdsprache sprechen, lesen und schreiben.

 

Laut Birkenbihl würde man die Grammatik der Sprache durch das Hören der Gespräche von Muttersprachlern mit der Zeit automatisch begreifen. Die Methode ist nicht ganz unumstritten, kann aber für all jene, die eine Sprache gern intuitiv lernen, eine sehr gute Lernmöglichkeit darstellen.

 

SPRACHEN KOSTENLOS LERNEN

Wer kein Geld für einen Sprachkurs, einen Privatlehrer oder teure Unterrichtsmaterialien ausgeben möchte, hat verschiedene Möglichkeiten, eine Fremdsprache völlig kostenlos zu lernen:

  • sich mit einem Tandem-Sprachpartner online oder persönlich austauschen
  • einer kostenlosen Sprachlerngruppe beitreten, die sich regelmäßig trifft
  • Sprachlern-Apps wie Babbel in einer unverbindlichen Testphase kostenlos testen
  • bei Audible ein Hörbuch nach Wahl in einer 30-tägigen kostenlosen Testphase nutzen
  • Sprachkurse an Unis als Wahlfächer belegen

 

 

TIPPS UND TRICKS ZUM SPRACHENLERNEN

Das Wichtigste beim Sprachenlernen ist, dass man den ersten Schritt wagt und langfristig bei der Sache bleibt. Hier einige Tipps und Tricks, die das Sprachenlernen erleichtern:

Man sollte sich immer wieder klar machen, warum man eine Sprache lernen möchte und kleine Fortschritte feiern – das hält die Motivation aufrecht. Vor allem kurze Dialoge mit Muttersprachlern können für den nötigen Motivationsschub sorgen. Insbesondere am Beginn ist es wichtig, alles über die neue Sprache aufzusaugen und das Gelernte regelmäßig anzuwenden.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Fremdsprache ganz natürlich in den Alltag zu integrieren, zum Beispiel über Musik, Filme oder gedanklich, in fiktiven Gesprächen. Es kann ebenfalls helfen, Gleichgesinnte zu finden und gemeinsam eine neue Sprache zu lernen oder sich regelmäßig mit Tandem-Partnern auszutauschen.

Das ist nicht nur effektiv, sondern erhöht auch die Freude am Sprachenlernen. Einer der wichtigsten Tipps beim Sprachenlernen ist wohl, dass man bereit sein muss, aus seinem Schneckenhaus herauszukommen und sich in potenziell peinliche Situationen zu begeben. Ein richtig gutes Sprachniveau erreicht man nämlich nur, wenn man den Mut hat zu interagieren und mit Muttersprachlern in Kontakt zu treten.

Zu guter Letzt kann gesagt werden, dass es beim Sprachenlernen kein allgemeingültiges Rezept gibt, denn jeder ist ein anderer Lerntyp. Lernintensität und Lerntempo müssen außerdem der jeweiligen Lebenssituation angepasst werden.

Je nach Zeit und Bedarf kann die passende Methode ausgewählt werden. Das Wichtigste ist, eine Methode zu finden, die zu einem passt und einem hilft, langfristig bei der Sache zu bleiben.

 

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Körpersprache bei Menschen: Personen gestikulieren

08/2020 – Ljubica Negovec

Körpersprache richtig deuten und einsetzen: Übungen & Tipps

Kommunikation findet nicht nur auf der verbalen Ebene statt, sondern ist ein Zusammenspiel aus Worten, Stimmlage und Körpersignalen. Der nonverbale Part hat dabei den größten Einfluss auf unsere Wirkung nach außen. Wir senden permanent Signale durch unsere Körpersprache, Gestik und Mimik aus und kommunizieren so miteinander. Im Folgenden zeigen wir, wie man Körpersprache richtig deuten und einsetzen kann.

 

WAS IST KÖRPERSPRACHE?

Die Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation, die sich in vielen bewussten und unbewussten Signalen des Körpers ausdrückt. Die wichtigsten davon sind Gestik, Mimik, Körperhaltung und Körperbewegung. Wie man sitzt, steht und geht, ob man die Schultern hängen lässt, die Beine überkreuzt oder die Arme verschränkt, ob man Blickkontakt hält, wie fest der Händedruck ist und wie das Distanzverhalten zu anderen Menschen ist, verrät sehr viel über die jeweilige Person. Ganz nach der berühmten Aussage des Kommunikationcoswissenschaftlers Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Körpersignale, die mit bloßem Auge erkennbar sind, werden als Makroexpressionen bezeichnet. Die sogenannten Mikroexpressionen hingegen, die ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Kommunikationsverhalten haben, können nur mithilfe von Zeitlupen-Aufnahmen oder Filmwiederholungen sichtbar gemacht werden.

 

KÖRPERSPRACHE LESEN UND RICHTIG DEUTEN

Es heißt, dass es unmöglich sei, mit dem Körper zu lügen. Sind das Gesagte, der Tonfall der Stimme und die Körpersprache nicht deckungsgleich, lässt das darauf schließen, dass etwas nicht stimmt und die Person unter Umständen nicht die Wahrheit spricht. Nur wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen passen, ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild. Vor allem die unbewussten Signale des Körpers können in emotionalen Situationen nur schwer kontrolliert werden.

Dabei handelt es sich zum Beispiel um kleine Gesten oder Signale des Gesichtes. Oft verrät der Blick, wie eine Person wirklich fühlt; die Augen können sowohl Freude als auch Trauer widerspiegeln und müssen nicht immer zum Gesagten passen. Körpersignale können jedoch ebenso ganz bewusst eingesetzt werden, zum Beispiel ein Lächeln, ein gezielter Blick, ein fester Händedruck oder eine aufrechte Haltung. Einige Medienprofis und Politiker sind wahre Meister der Kommunikation und setzen Körpersignale gekonnt für ihre Zwecke ein. Nur wer auf die unbewussten Microsignale achtet, kann zwischen den Zeilen lesen.

DIE KÖRPERSPRACHE DER HÄNDE UND ARME – DIE GESTIK

Die Bewegung der Hände, Arme und des Kopfes wird als Gestik bezeichnet und kann ebenfalls bewusst und unbewusst erfolgen. Man kann zum Beispiel ganz bewusst einen festen Händedruck geben. Beim Sprechen gestikulieren die meisten Menschen jedoch vollkommen unbewusst, sogar während sie telefonieren.

Das Gestikulieren mit Armen und Händen geschieht ganz automatisch während dem Reden.

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Körpersprache richtig deuten und einsetzen: Übungen & Tipps

Kommunikation findet nicht nur auf der verbalen Ebene statt, sondern ist ein Zusammenspiel aus Worten, Stimmlage und Körpersignalen. Der nonverbale Part hat dabei den größten Einfluss auf unsere Wirkung nach außen. Wir senden permanent Signale durch unsere Körpersprache, Gestik und Mimik aus und kommunizieren so miteinander. Im Folgenden zeigen wir, wie man Körpersprache richtig deuten und einsetzen kann.

 

WAS IST KÖRPERSPRACHE?

Die Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation, die sich in vielen bewussten und unbewussten Signalen des Körpers ausdrückt. Die wichtigsten davon sind Gestik, Mimik, Körperhaltung und Körperbewegung. Wie man sitzt, steht und geht, ob man die Schultern hängen lässt, die Beine überkreuzt oder die Arme verschränkt, ob man Blickkontakt hält, wie fest der Händedruck ist und wie das Distanzverhalten zu anderen Menschen ist, verrät sehr viel über die jeweilige Person. Ganz nach der berühmten Aussage des Kommunikationcoswissenschaftlers Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Körpersignale, die mit bloßem Auge erkennbar sind, werden als Makroexpressionen bezeichnet. Die sogenannten Mikroexpressionen hingegen, die ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Kommunikationsverhalten haben, können nur mithilfe von Zeitlupen-Aufnahmen oder Filmwiederholungen sichtbar gemacht werden.

 

KÖRPERSPRACHE LESEN UND RICHTIG DEUTEN

Es heißt, dass es unmöglich sei, mit dem Körper zu lügen. Sind das Gesagte, der Tonfall der Stimme und die Körpersprache nicht deckungsgleich, lässt das darauf schließen, dass etwas nicht stimmt und die Person unter Umständen nicht die Wahrheit spricht. Nur wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen passen, ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild. Vor allem die unbewussten Signale des Körpers können in emotionalen Situationen nur schwer kontrolliert werden.

Dabei handelt es sich zum Beispiel um kleine Gesten oder Signale des Gesichtes. Oft verrät der Blick, wie eine Person wirklich fühlt; die Augen können sowohl Freude als auch Trauer widerspiegeln und müssen nicht immer zum Gesagten passen. Körpersignale können jedoch ebenso ganz bewusst eingesetzt werden, zum Beispiel ein Lächeln, ein gezielter Blick, ein fester Händedruck oder eine aufrechte Haltung. Einige Medienprofis und Politiker sind wahre Meister der Kommunikation und setzen Körpersignale gekonnt für ihre Zwecke ein. Nur wer auf die unbewussten Microsignale achtet, kann zwischen den Zeilen lesen.

DIE KÖRPERSPRACHE DER HÄNDE UND ARME – DIE GESTIK

Die Bewegung der Hände, Arme und des Kopfes wird als Gestik bezeichnet und kann ebenfalls bewusst und unbewusst erfolgen. Man kann zum Beispiel ganz bewusst einen festen Händedruck geben. Beim Sprechen gestikulieren die meisten Menschen jedoch vollkommen unbewusst, sogar während sie telefonieren.

Das Gestikulieren mit Armen und Händen geschieht ganz automatisch während dem Reden.

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